Die besten Wettanbieter mit Paysafecard in Österreich
Ladevorgang...
Paysafecard gehört seit Jahren zu den wenigen Zahlungswegen, die ein Konto aufladen, ohne dass ein Bankkonto oder eine Karte angegeben werden muss. Für österreichische Wettkunden wirkt das auf den ersten Blick wie der einfachste Weg zum Wettschein — ein 16-stelliger Code, fertig. Wer in Österreich spielt, hat es trotzdem mit zwei sehr unterschiedlichen Sorten Buchmacher zu tun: mit Marken, die eine Bewilligung eines Bundeslands nennen, und mit Marken, die im Ausland sitzen und in keinem Landregister aufscheinen. Welcher Prepaid-Code bei welchem Anbieter angenommen wird, wie hoch die Mindesteinzahlung ist und was eine Paysafecard-Einzahlung mit der 5 %-Wettgebühr zu tun hat, zeigt dieser Vergleich.
Stand: November 5, 2026. Geprüft gegen die Bewilligungsnachweise und AGB der genannten Anbieter sowie gegen die zitierten Landesgesetze.
Was Paysafecard beim Wetten leistet — und was nicht
Paysafecard wurde im März 2000 in Wien als paysafecard Wertkarten AG gegründet; seit Juli 2014 firmiert das Unternehmen als paysafecard Wertkarten GmbH und gehört seit August 2015 zur Paysafe Group, früher Optimal Payments. In der EU wird die Karte seit dem 29. Oktober 2019 unter einer irischen E-Geld-Lizenz ausgegeben. Für österreichische Wettkunden bedeutet das: ein inländisches Produkt mit EU-weiter Lizenz, vertrieben über ein Netz von Verkaufsstellen — Trafiken, Tankstellen, Kioske — und online über myPaysafe.

Das Prinzip bleibt schlicht. Der Kunde kauft einen Gutschein mit einem Wert von typischerweise 10 €, 25 €, 50 € oder 100 €, erhält einen 16-stelligen Code und gibt diesen Code in der Kasse des Buchmachers ein. Keine Bankverbindung, keine Kreditkarte, keine Adressdaten — nur der Code. Was viele nicht wissen: der Code lässt sich heute in den meisten Buchmacher-Kassen direkt im Paysafecard-Feld einlösen, ohne dass ein eigenes Paysafecard-Konto notwendig wäre.
Drei Punkte grenzen den Nutzen ein. Erstens: Paysafecard ist eine Einbahnstraße. Eingezahltes Guthaben lässt sich nicht zurück auf den Gutschein auszahlen — wer sein Restguthaben ausbezahlt haben will, muss es auf ein Bankkonto zurücktauschen, und dieser Rücktausch kostet 5 % des Auszahlungsbetrags, höchstens 5 € pro Vorgang. Zweitens: ein ungenutzter Gutschein wird mit der Zeit selbst zur Kostenfalle. 30 Tage nach dem Kauf fällt eine monatliche Gebühr von 4 € an; vermeidbar ist das durch die Registrierung eines PaysafeCard-Kontos. Wer das Konto registriert und es 13 Monate lang nicht nutzt, zahlt ab dem 13. Monat 2 € pro Monat. Drittens: Gewinne aus Sportwetten können in der Regel nicht auf eine Paysafecard ausgezahlt werden, weil der Gutschein keine Kontoverbindung trägt. Die Auszahlung muss — je nach Anbieter — auf ein Bankkonto im EWR, über einen E-Wallet-Anbieter wie Skrill oder PayPal oder bei manchen Anbietern in einer Annahmestelle bar erfolgen.
Für wen Paysafecard trotzdem passt: Wettkunden, die ohnehin monatlich nur einen kleinen Betrag einsetzen, das Wettkonto vom privaten Bankkonto trennen wollen oder schlicht keine Kreditkarte besitzen. Wer regelmäßig größere Beträge bewegt, stößt an die Limits des Codes — bet365 etwa akzeptiert Paysafecard nur bis 1.000 € pro Einzahlung.
Zahlungsabwicklung im Überblick
Bevor die einzelnen Anbieter verglichen werden, lohnt sich der Blick auf die Zahlungswege, die Paysafecard ergänzen oder ersetzen. Die Tabelle zeigt, was jede Marke an Zahlungsmethoden nennt und ob eine österreichische Bewilligung vorliegt.
| Anbieter | Bewilligung | Lizenz / Sitz |
|---|---|---|
| tipp3 | NÖ Wettgesetz, Bescheid 10.12.2020 | Österreichische Sportwetten Gesellschaft m.b.H., Wien |
| win2day | NÖ Wettgesetz, Bescheid 10.12.2020 | Österreichische Lotterien Gesellschaft mbH, Wien |
| Admiral | Oö. Wettgesetz | ADMIRAL Sportwetten GmbH, Gumpoldskirchen |
| Starsportwetten | behördliche Bewilligung vom 8. März 2022 | Star Sportwetten GmbH |
| Merkur Bets | behördliche Bewilligung | k. A. |
| Vierklee | Bewilligung der Tiroler Landesregierung, Zl. IIa.10.065/144-0 | Vierklee Wettbüro GmbH |
| bet365 | keine österreichische Bewilligung | MGA/CRP/531/2018, Malta |
| Felixspin | keine österreichische Bewilligung | k. A. |
| LeoVegas | keine österreichische Bewilligung | MGA, Malta |
| 888sport | keine österreichische Bewilligung | Gibraltar |
Wer in Österreich spielt, sollte verstehen, was diese Spalte trennt. Eine Bewilligung heißt: ein deutsches Bundesland hat den Anbieter geprüft, das Spielangebot unterliegt dem jeweiligen Landesgesetz, eine Anlaufstelle für Beschwerden existiert, und der Anbieter ist zur Einhaltung von Spielerschutzregeln verpflichtet. Eine ausländische Lizenz (Malta, Gibraltar, Curaçao) ist keine österreichische Lizenz — der Anbieter unterliegt keiner österreichischen Aufsicht, kein österreichisches Selbstsperreregister erfasst den Spieler dort, und die Rechtslage gegenüber einem im Ausland sitzenden Buchmacher ist politisch umstritten und gerichtlich nicht abschließend geklärt.
Mindesteinzahlung und Limits
Die meisten österreichischen Buchmacher setzen die Mindesteinzahlung bei 5 €, bet365 ebenfalls. Bei Felixspin liegt die Mindesteinzahlung meist bei 10 €, bei PayPal-Einzahlungen bei 20 € und bei Banküberweisung bei 25 €. Wer mit Paysafecard einzahlt, muss bei bet365 zwischen 5 € und 1.000 € bewegen — mehr nimmt das System nicht an. Bei tipp3 lässt sich die Höhe der Einzahlung frei wählen, soweit das gewählte Zahlungsmittel es zulässt.
Gebühren auf der Einzahlungsseite
Paysafecard selbst erhebt auf den Erwerb keine Kaufgebühr. Was später anfällt, sind die 4 € pro Monat ab dem 31. Tag auf einem ungenutzten Gutschein und die 5 %-Gebühr beim Rücktausch. Die Buchmacher-Seite erhebt auf die Paysafecard-Einzahlung in der Regel keine eigene Gebühr — die Kosten lauern also nicht beim Einzahlen, sondern beim Liegenlassen und beim Rücktausch.
Die Rechtslage in Österreich: Landrecht statt Bundesgesetz
Österreich reguliert Sportwetten nicht im Glücksspielgesetz, sondern in den Wettgesetzen der neun Bundesländer. Das klingt nach einer Fußnote, entscheidet aber darüber, welche Buchmacher in Österreich überhaupt tätig werden dürfen und welche Behörde den Spieler im Streitfall schützt.

Der Verwaltungsgerichtshof hat am 2. Juli 2015 (Ro 2015/16/0019) ausdrücklich festgestellt, dass die klassische Sportwette kein Glücksspiel im Sinne des Bundesgesetzes ist — sie gilt als Geschicklichkeitsspiel und fällt damit nicht unter die Konzessionspflicht des Bundes. Eine bundesweite Lizenz, eine nationale Aufsicht, eine österreichische Liste lizenzierter Buchmacher und ein nationales Selbstsperreregister für Sportwetten existieren deshalb nicht. Was es gibt, sind neun verschiedene Landesgesetze, neun verschiedene Behörden und neun verschiedene Definitionen dessen, was eine Sportwette ist und wie sie vermittelt werden darf.
Rechtsgrundlage für tipp3-Sportwetten über Portal und App ist das NÖ Wettgesetz vom 27.05.2020 (LGBl. Nr. 58/2020); die Bewilligung erteilte die NÖ Landesregierung mit Bescheid vom 10.12.2020 (Aktenzahl IVW1-Wett-47/001-2020). win2day beruft sich für seine Sportwetten auf eine gleichlautende Bewilligung der Niederösterreichischen Landesregierung und stellt ausdrücklich fest, dass das Angebot nicht den Bestimmungen des Glücksspielgesetzes und nicht der Aufsicht des BMF/Finanzamt Österreich unterliegt. Vierklee nennt eine Bewilligung der Tiroler Landesregierung (Zl. IIa.10.065/144-0). Admiral nennt eine Bewilligung der Oberösterreichischen Landesregierung nach dem Oö. Wettgesetz. Starsportwetten verweist im App-Eintrag auf einen Bescheid vom 8. März 2022, mit dem der Starbet24 GmbH die behördliche Bewilligung zur Durchführung von Sportwetten im Internet und in stationären Spielstätten erteilt wurde — welches Bundesland den Bescheid erließ, geht aus dem Eintrag nicht hervor.
Für die Online-Vermittlung ist der Standort des Servers der Anker. Der Verwaltungsgerichtshof hat am 9. April 2026 (Ra 2025/02/0037) bestätigt, dass sich die oberösterreichische Bewilligungspflicht am Ort der Serverbereitstellung orientiert. Wer also seinen Server in einem anderen Bundesland oder im Ausland stehen hat, fällt nicht zwingend in den Geltungsbereich des Oö. Wettgesetzes — auch wenn die Wetten von Oberösterreich aus abgegeben werden.
Wettgebühr: 5 % auf jeden Einsatz
Seit dem 1. April 2025 unterliegen in Österreich alle Einsätze auf Sportwetten einer Gebühr von 5 Prozent; tipp3 gibt an, bei verlorenen Wetten die Gebühr selbst zu tragen, bei gewonnenen Wetten werden 5 Prozent des Gewinns abgezogen. Die Wettgebühr ist nach § 33 TP 17 Abs. 1 Z 1 GebG in der Fassung BGBl. I Nr. 7/2025 geregelt — sie wurde mit 1. Oktober 2005 eingeführt (damals 2 %), seit 1. April 2025 beträgt sie 5 %. Die Gebühr schuldet, wer die Wette gewerbsmäßig abschließt oder vermittelt — also der Buchmacher, nicht der Spieler. Ob und wie der Buchmacher sie an den Kunden weitergibt, bleibt seine Entscheidung.
Was das für Paysafecard-Einzahlungen bedeutet: die Gebühr knüpft an den Einsatz, nicht an die Zahlungsmethode. Ob ein Wettkunde 50 € per Paysafecard, mit Kreditkarte oder per Banküberweisung einzahlt, ändert die Höhe der Wettgebühr nicht. Ein Anbieter, der die Gebühr trägt, trägt sie für alle Wetten gleich; ein Anbieter, der sie auf den Gewinn aufschlägt, schlägt sie für Paysafecard-Wetten genauso auf wie für alle anderen.
Wettsteuer versus Wettgebühr
Im Alltag fällt häufig der Begriff „Wettsteuer“. Rechtlich richtig ist „Wettgebühr“ — die österreichische Abgabe heißt im Gesetz „Wettgebühr“, nicht „Wettsteuer“. Wer von der „Wettsteuer“ spricht, meint in der Regel die deutsche Wettsteuer nach § 41 Rennwett- und Lotteriegesetz. Die österreichische Wettgebühr ist keine deutsche Wettsteuer, beide unterscheiden sich in Bemessungsgrundlage und Höhe.
Livewetten: Unterschiede zwischen den Ländern
Die Landesgesetze ziehen den Livewettenrahmen sehr eng. Wien erlaubt Livewetten nur auf Teilergebnisse oder das Endergebnis (Fassung 2020). Oberösterreich erlaubt Livewetten nur auf einen numerischen Zwischenstand, das Endergebnis oder den nächsten Torschützen (Fassung 2021). Welche Regel in Niederösterreich aktuell gilt, ist aus den verfügbaren Quellen nicht abzuleiten — wer Livewetten in Niederösterreich nutzt, sollte die konkreten Bedingungen des Anbieters prüfen.
Einsatzlimits: 500 € pro Wette in Oberösterreich und Niederösterreich
Auch beim maximalen Einsatz pro Wette unterscheiden sich die Bundesländer. In Oberösterreich und Niederösterreich gilt eine Obergrenze von 500 € pro Wette. In Wien liegt die Grenze an Wettterminals ohne Schalterpersonal bei 50 € pro Wette. Für Online-Wetten außerhalb dieser drei Länder ist eine gesetzliche Obergrenze nicht feststellbar.
Werbung und Boni: kein gesetzliches Verbot
Die österreichischen Landesgesetze enthalten kein Verbot von Sportwetten-Werbung und keine Werbezeitbeschränkungen. Wien verlangt in § 18 Abs. 4 lediglich einen verantwortungsvollen Standard. Eine gesetzliche Regelung zu Sportwetten-Boni — Höhe, Umsatz, Mindestquote — wurde nicht gefunden; was ein Anbieter an Bonus verspricht, unterliegt seinen eigenen Geschäftsbedingungen.
Spielerschutz: was jeder Anbieter selbst regelt
Weil es keine bundesweite Aufsicht und kein nationales Selbstsperreregister für Sportwetten gibt, bleibt der Spielerschutz Sache des einzelnen Anbieters. Drei Linien zeichnen sich ab.
Alter und Wohnsitz. Bei win2day Sportwetten müssen Spieler mindestens 18 Jahre alt und in Österreich wohnhaft sein. Andere Anbieter nennen die Volljährigkeit ebenfalls, prüfen sie aber je nach Bewilligungslage unterschiedlich streng.
Einzahlungs- und Verlustlimits. Bei win2day Sportwetten gilt ein Einzahlungslimit: bis zum Alter von 26 Jahren maximal 250 € pro Woche (Freitag bis Donnerstag), ab 26 Jahren maximal 1.680 € pro Kalendermonat, auf Antrag individuell erhöhbar; Gewinne zählen nicht zum Limit. Bei tipp3 kann ein wöchentliches Einzahlungslimit von bis zu 1.950 € gesetzt werden; das Einsatzlimit ist täglich bis höchstens 10.000 € einstellbar, das wöchentliche Verlustlimit beträgt maximal 5.000 €. Beide Anbieter verlangen die Verifikation vor der ersten Auszahlung — tipp3 bietet dafür ID Austria Vollversion, Bank Ident, Foto Ident mit Chip und Video Ident; win2day prüft die Identität und die Bankverbindung (Konto im EWR) bei der ersten Auszahlung.
Selbstsperre und Spielpause. tipp3 bietet eine Spielpause von 1, 3 oder 6 Monaten (Guthaben bleibt im Konto) sowie eine Selbstsperre von 1, 2 oder 3 Jahren (Guthaben wird auf das verknüpfte Bankkonto überwiesen); beide sind nach dem Start nicht aufhebbar. Das Wiener Wettengesetz sieht eine Selbstsperre vor, die frühestens nach zwei Jahren aufgehoben werden kann. Ein nationales Register, in dem eine Sperre für alle Anbieter wirkt, existiert nicht.
Hilfe für Spieler. Bei Fragen zur Spielsucht oder zur Selbstkontrolle verweist die österreichische Branche auf Playsponsible.at. Das ist die Anlaufstelle für Spieler, die sich beraten lassen oder eine landesweite Sperre einrichten wollen — letzteres funktioniert dort allerdings nur für Glücksspielprodukte, nicht für klassische Sportwetten.
Die geplante Glücksspielreform 2026
Das Glücksspielreformgesetz 2026 befand sich am 14. Oktober 2026 noch als Gesetzesentwurf in Begutachtung. Es sieht ein Sperrregister und ein Limitregister vor — beide gelten für Glücksspiele im Sinne des GSpG, nicht für klassische Sportwetten. Wer die Reform als Beweis für ein künftiges nationales Sportwetten-Limit liest, liest sie falsch: klassische Sportwetten bleiben auch nach der Reform außerhalb dieses Registers.
Boni und Gratiswetten bei Paysafecard-Einzahlung
Was an Bonus versprochen wird, ist Sache des Anbieters — eine gesetzliche Obergrenze oder eine Pflicht zur Veröffentlichung der Bedingungen existiert nicht. Drei Linien prägen den Markt in Österreich.
Neukundenbonus. Die meisten Anbieter — sowohl die mit österreichischer Bewilligung als auch die mit ausländischer Lizenz — locken Neukunden mit einem Einzahlungsbonus oder einer Gratiswette. Wer eine Paysafecard-Einzahlung als qualifizierende Einzahlung nutzen will, sollte vor der Einzahlung prüfen, ob der Anbieter die Zahlungsmethode für den Bonus akzeptiert. Bei tipp3 zählt die Paysafecard-Einzahlung zu den qualifizierenden Methoden; bei bet365 schließt die Geschäftsbedingung einige E-Wallet-Methoden teilweise von der Bonus-Qualifikation aus.
Umsatzanforderungen. Ein 100 %-Bonus auf 50 € Einzahlung bringt 50 € Bonusguthaben. Bevor das Bonusguthaben auszahlbar wird, muss es mehrfach umgesetzt werden — typisch sind 5- bis 10-fache Umsetzung von Bonus oder von Bonus plus Einzahlung. Dazu kommen oft eine Mindestquote (1,50 bis 2,00) und eine Frist (30 bis 90 Tage). Wer die Bedingungen nicht erfüllt, verliert Bonus und Gewinne.
Gratiswetten. Eine Gratiswette (Free Bet) ist kein Geschenk, sondern ein Wettgutschein mit Bedingungen. Bei einer typischen Gratiswette wird der Einsatz der Gratiswette bei einem Gewinn nicht zurückgezahlt, sondern nur der Nettogewinn ausgezahlt. Das ist der entscheidende Unterschied zu einer Echtgeld-Wette: aus 10 € Gratiswette auf Quote 3,00 werden nicht 30 € zurück, sondern 20 € Gewinn — der Einsatz ist futsch. Häufig ist die Auszahlung des Gewinns aus der Gratiswette gedeckelt (typisch: 200 € bis 500 €), und auch eine Mindestquote ist üblich.
Quotenboosts und Akkumulatorversicherung. Viele Anbieter — die mit österreichischer Bewilligung wie die ausländischen — werben mit „best odds“ oder „Boosted Odds“. Was nach mehr Quote aussieht, ist häufig ein Quotenaufschlag auf ausgewählte Märkte, oft mit erhöhter Marge oder an Umsatzbedingungen geknüpft. Die Akkumulatorversicherung erstattet eine Kombiwette, wenn ein einziges Ereignis falsch ist — meist als Gratiswette, selten als Echtgeld. Wer das Angebot annimmt, sollte prüfen, ob die Erstattung als Echtgeld oder als Gratiswette kommt: im zweiten Fall unterliegt der erstattete Betrag denselben Bedingungen wie eine normale Gratiswette.
Was ein Bonus wirklich nimmt, lässt sich an einem Beispiel zeigen: ein 100 €-Bonus mit 6-facher Umsetzung und Mindestquote 1,80 verlangt 600 € Umsatz — bei 1,80-Quoten nur mit einer Trefferquote von etwa 50 % überhaupt zu schaffen. Bei einer Marktmarge von 5 % kostet das im Schnitt 30 € Erwartungsverlust, bevor der Bonus gesichert ist. Wer den Bonus nicht nutzt, spart diesen Erwartungsverlust — die Entscheidung ist eine Frage der persönlichen Spielfrequenz.
Paysafecard als Zahlungsmethode: Ein- und Auszahlung im Detail
Paysafecard-Einzahlungen werden in der Kasse des Buchmachers im Feld „Paysafecard“ oder „myPaysafe“ eingegeben — entweder durch direktes Eintippen des 16-stelligen Codes oder durch Anmeldung am myPaysafe-Konto, falls eines besteht. Die Gutschrift erfolgt sofort; eine Bestätigungsmail geht an die im Wettkonto hinterlegte Adresse.
Was die Anbieter akzeptieren, ist sehr unterschiedlich. tipp3 nennt Kreditkarte (MasterCard, VISA, Diners Club), EPS-Überweisung, Google Pay, Apple Pay, PayPal, Paysafecard, EuroBons und Bareinzahlung bei tipp3-Partnern; Kryptowährung ist nicht aufgeführt. bet365 akzeptiert für Österreich Visa/Mastercard-Karte und Apple Pay (5 € bis 40.000 €), EPS und Klarna-Sofortüberweisung (jeweils 5 € bis 2.000 €), Paysafecard (5 € bis 1.000 €), Skrill (5 € bis 35.000 €) und Neteller (15 € bis 37.500 €). Felixspin listet Visa, Mastercard, Skrill, Neteller, PayPal, Paysafecard, Banküberweisung, Apple Pay und Google Pay; Mindesteinzahlung meist 10 €, bei PayPal 20 €, bei Banküberweisung 25 €. Die LeoVegas-App listet PayPal, Paysafecard, Sofort/Klarna, Trustly, Skrill sowie Visa und Mastercard als Zahlungsarten. Die 888sport-App listet PayPal, Sofort, giropay, Visa, Mastercard, Paysafecard und Skrill.
Vierklee nennt nur EPS, Klarna und Kreditkarten („nur einige“ der verfügbaren Varianten) — Paysafecard ist im aktuellen Eintrag nicht aufgeführt.
Was bei der Auszahlung passiert. Eine Auszahlung auf eine Paysafecard ist in der Regel nicht möglich, weil der Gutschein keine Kontoverbindung trägt. tipp3 schreibt: Bargeld-Einzahlungen und Bargeld-Auszahlungen bei tipp3-Partnern sind auf maximal 1.000 € pro Woche begrenzt; eingezahltes Guthaben muss einmal vollständig für Sportwetten eingesetzt werden, bevor es ausgezahlt werden kann. Bankauszahlungen führt tipp3 werktags von Montag bis Freitag durch und die Überweisung dauert meist noch 1 bis 2 Bankwerktage; als Auszahlungskonto sind nur Konten im EWR zulässig, und eine IBAN kann nur in einem tipp3-Account hinterlegt sein. Bei win2day ist die Bankverbindung (Konto im EWR) bei der ersten Auszahlung anzugeben.
Die Auszahlungsdauer hängt vom Anbieter und vom gewählten Weg ab. E-Wallets (PayPal, Skrill, Neteller) sind in der Regel innerhalb von 24 Stunden, Banküberweisungen benötigen 1 bis 5 Bankwerktage, je nach Anbieter und Empfängerbank. tipp3 nennt für Bankauszahlungen 1 bis 2 weitere Bankwerktage nach Bearbeitung.
Anbieter im Vergleich: was Paysafecard-Kunden erwarten können
Im Folgenden die zehn Anbieter, die in Österreich Paysafecard entweder nennen oder über die ein Vergleich mit anderen Prepaid-fähigen Buchmachern lohnt. Bewertet wird nach Bewilligungslage, Zahlungswegen, Mindesteinzahlung, Auszahlungswegen und Spielerschutz.
tipp3 — österreichische Bewilligung, breites Zahlungsspektrum
tipp3 ist die Marke der Österreichischen Sportwetten Gesellschaft m.b.H. mit Sitz in Wien. Die Bewilligung der NÖ Landesregierung (Bescheid vom 10.12.2020, IVW1-Wett-47/001-2020) beruht auf dem NÖ Wettgesetz vom 27.05.2020 (LGBl. Nr. 58/2020). Paysafecard ist eine von mehreren Einzahlungsmethoden — daneben Kreditkarte, EPS, Google Pay, Apple Pay, PayPal, EuroBons und Bareinzahlung bei tipp3-Partnern. Bargeld-Einzahlungen und Bargeld-Auszahlungen bei tipp3-Partnern sind auf maximal 1.000 € pro Woche begrenzt; eingezahltes Guthaben muss einmal vollständig für Sportwetten eingesetzt werden, bevor es ausgezahlt werden kann. Bankauszahlungen laufen werktags von Montag bis Freitag und benötigen 1 bis 2 weitere Bankwerktage; Auszahlungskonto muss im EWR liegen. Die Verifikation verlangt tipp3 vor der ersten Auszahlung — ID Austria Vollversion, Bank Ident, Foto Ident mit Chip und Video Ident sind die angebotenen Wege.
Was Paysafecard-Kunden bei tipp3 bekommen: Einzahlung von kleinen Beträgen (5 € aufwärts), bekannte österreichische Marke mit physischen Annahmestellen (Trafiken, Wettbüros), die Möglichkeit, Gewinne in einer Annahmestelle bis 1.000 € bar auszahlen zu lassen. Die Wettgebühr trägt tipp3 nach eigenen Angaben bei verlorenen Wetten und zieht 5 % vom Gewinn ab — wer gewinnt, bekommt also etwas weniger ausbezahlt. Bei Gewinnen über 80.000 € ist eine gesonderte Anforderung per Formular nötig.
Wertung: tipp3 ist für österreichische Wettkunden die unkomplizierteste Adresse mit Paysafecard, weil die Marke in Österreich verwurzelt ist, eine Bewilligung nennt, das Geld auch in der Trafik zurückgeholt werden kann und das Spielschutzangebot (Spielpause 1/3/6 Monate, Selbstsperre 1/2/3 Jahre) konkret geregelt ist. Schwachpunkt bleibt die verhältnismäßig kleine Wettauswahl im Vergleich zu internationalen Marken.
win2day — österreichische Bewilligung, klare Limits
win2day ist die Sportwetten-Marke der Österreichischen Lotterien Gesellschaft mbH. Die Sportwetten beruhen auf einer Bewilligung der Niederösterreichischen Landesregierung und unterliegen nicht den Bestimmungen des Glücksspielgesetzes und nicht der Aufsicht des BMF/Finanzamt Österreich. Die Lotterie- und Casinoprodukte von win2day laufen unter der Bundeskonzession nach dem Glücksspielgesetz — die Sportwetten sind davon zu trennen. Paysafecard ist im Zahlungsspektrum nicht in den verfügbaren Quellen aufgeführt; was bestätigt ist, sind die klaren Einzahlungslimits: bis 26 Jahre maximal 250 € pro Woche (Freitag bis Donnerstag), ab 26 Jahren maximal 1.680 € pro Kalendermonat, auf Antrag individuell erhöhbar; Gewinne zählen nicht zum Limit. Spieler müssen mindestens 18 Jahre alt und in Österreich wohnhaft sein; die Identität wird vor der ersten Auszahlung geprüft.
Wertung: win2day ist die Adresse für Wettkunden, die Wert auf einen österreichischen Anbieter mit Bundeskonzession im Hintergrund legen und mit klaren, schriftlich fixierten Limits spielen wollen. Wer Paysafecard nutzen will, muss die aktuelle Kasse prüfen — die verfügbaren Quellen nennen die Methode nicht ausdrücklich.
Admiral — österreichische Bewilligung, gewachsene Marke
Admiral ist die Marke der ADMIRAL Sportwetten GmbH mit Sitz in Gumpoldskirchen; die Bewilligung der OÖ Landesregierung nach dem Oö. Wettgesetz ist die Grundlage. Gegründet wurde das Unternehmen von Walter Grubmüller; an der Wiener Börse war es von 2001 bis 2006 notiert, gehörte zur Novomatic-Gruppe. Welche konkreten Zahlungsmethoden Admiral aktuell anbietet, ist aus den verfügbaren Quellen nicht abschließend ableitbar — die Marke ist über Wettbüros und Online-Angebot präsent, die Annahmestellen akzeptieren Bargeld, Online-Zahlungswege sollten direkt bei Admiral verifiziert werden.
Wertung: Admiral ist eine etablierte österreichische Marke mit eigener Bewilligung und einem dichten Annahmestellennetz. Für die Online-Einzahlung per Paysafecard fehlt eine bestätigte Quelle — Interessenten prüfen die aktuelle Kasse von Admiral.
Starsportwetten — Bewilligung vom März 2022, ohne namentliches Bundesland
Starsportwetten ist die Marke der Star Sportwetten GmbH. Die App-Beschreibung im Google-Play-Eintrag nennt einen Bescheid vom 8. März 2022, mit dem der Starbet24 GmbH die behördliche Bewilligung zur Durchführung von Sportwetten im Internet und in stationären Spielstätten erteilt wurde; die Bewilligung führt kein Bundesland und keine Bescheidnummer an.
Wertung: Eine Bewilligung liegt vor, das ausstellende Bundesland ist aus der Online-Quelle nicht ersichtlich — wer auf Nummer sicher gehen will, fragt beim Anbieter oder beim zuständigen Landesamt nach. Die Marke ist weniger verbreitet als tipp3 oder Admiral; die Online-Bewertung fällt daher vorsichtig aus.
Merkur Bets — Bewilligung vorhanden, Operator nicht beziffert
Merkur Bets nennt im App-Eintrag unter anderem PayPal, Paysafecard, Visa und Mastercard als Ein- und Auszahlungsmethoden; der Support ist per In-App-Chat erreichbar. Die Bewilligung wird genannt, der Operator (also die hinter der Marke stehende Gesellschaft) ist in den verfügbaren Quellen nicht beziffert. Welches Bundesland die Bewilligung erteilt hat, bleibt offen.
Wertung: Merkur Bets nimmt Paysafecard und ergänzt das Zahlungsspektrum mit PayPal und Kreditkarten — ein für österreichische Verhältnisse typisches Bündel. Die fehlende Operatorangabe ist ein Mangel an Transparenz, der durch die genannte Bewilligung nur teilweise aufgefangen wird.
Vierklee — Tiroler Bewilligung, schmales Online-Zahlungsspektrum
Vierklee nennt eine Bewilligung der Tiroler Landesregierung (Zl. IIa.10.065/144-0) und firmiert als Vierklee Wettbüro GmbH. Als Einzahlungsvarianten nennt Vierklee EPS, Klarna und Kreditkarten („nur einige“ der verfügbaren Varianten); Auszahlungen erfolgen nach Anforderung auf das Bankkonto. Paysafecard ist in der genannten Quelle nicht aufgeführt.
Wertung: Vierklee ist die Adresse für Wettkunden, die einen Tiroler Anbieter mit Bewilligung suchen und mit EPS, Klarna oder Kreditkarte einzahlen. Wer Paysafecard nutzen will, muss die aktuelle Kasse prüfen — die genannte Liste enthält die Methode nicht.
bet365 — keine österreichische Bewilligung, breites Zahlungsspektrum
bet365 ist eine internationale Marke mit MGA-Lizenz (Malta, MGA/CRP/531/2018). Für Österreich nennt das Hilfezentrum Einzahlungen per Visa/Mastercard und Apple Pay (5 € bis 40.000 €), EPS und Klarna-Sofortüberweisung (jeweils 5 € bis 2.000 €), Paysafecard (5 € bis 1.000 €), Skrill (5 € bis 35.000 €) und Neteller (15 € bis 37.500 €). Eine österreichische Bewilligung liegt nicht vor — die Malta-Lizenz ist keine österreichische Lizenz.
Wertung: bet365 ist für Wettkunden, die eine breite Wettauswahl, Livewetten und ein hohes Quotenniveau schätzen, oft die erste Adresse. Die Paysafecard-Einzahlung ist bis 1.000 € möglich. Wer in Österreich spielt, sollte wissen, dass bet365 keiner österreichischen Aufsicht unterliegt, keine österreichische Selbstsperre trägt und im Streitfall die maltesische Aufsichtsbehörde zuständig ist — nicht eine österreichische Landesbehörde.
Felixspin — keine österreichische Bewilligung, viele Zahlungswege
Felixspin listet Visa, Mastercard, Skrill, Neteller, PayPal, Paysafecard, Banküberweisung, Apple Pay und Google Pay; Mindesteinzahlung meist 10 €, bei PayPal 20 €, bei Banküberweisung 25 €. Eine österreichische Bewilligung ist nicht feststellbar; eine Lizenz für die Marke ist nicht etabliert.
Wertung: Felixspin ist eine internationale Marke mit breitem Zahlungsspektrum, aber ohne erkennbare österreichische Lizenz. Wer in Österreich spielt, hat hier keinen Anlauf in einem Bundesland; das Spielschutzangebot richtet sich nach den Geschäftsbedingungen des Anbieters.
LeoVegas — keine österreichische Bewilligung, MGA-Lizenz
Die deutsche LeoVegas-App listet PayPal, Paysafecard, Sofort/Klarna, Trustly, Skrill sowie Visa und Mastercard als Zahlungsarten; Einzahlungs- und Verlustlimits sowie Live-Chat- oder E-Mail-Support sind genannt. LeoVegas nennt eine MGA-Lizenz (Malta). Eine österreichische Bewilligung liegt nicht vor.
Wertung: LeoVegas ist eine bekannte europäische Marke mit klarer Lizenz, aber ohne österreichische Anbindung. Für österreichische Wettkunden gilt: keine Bewilligung, kein österreichisches Spielschutzregime, keine österreichische Beschwerdestelle.
888sport — keine österreichische Bewilligung, Gibraltar-Lizenz
888sport nennt im App-Eintrag Livewetten, Cash Out, Wettkonfigurator (Bet Builder), BetFeed und 888 Specials (Quotenboosts); als Einzahlungsarten stehen PayPal, Sofort, giropay, Visa, Mastercard, Paysafecard und Skrill im Eintrag. Die Lizenz der Marke liegt in Gibraltar; eine österreichische Bewilligung ist nicht feststellbar.
Wertung: 888sport ist eine etablierte internationale Marke mit vielen Funktionen, aber ohne österreichische Bewilligung. Wer in Österreich spielt, sollte das wissen, bevor er die Paysafecard-Einzahlung vornimmt.
Worauf es ankommt: vier Entscheidungen, die jeder selbst treffen muss
Wer in Österreich mit Paysafecard spielt, steht vor vier Entscheidungen, die kein Anbieter abnehmen kann. Sie sind hier zusammengefasst — die Reihenfolge der Prüfung gilt für jeden Anbieter.
Die erste Entscheidung ist die Lizenz. Eine österreichische Bewilligung ist keine Formsache: sie verpflichtet den Anbieter zur Einhaltung des jeweiligen Landesgesetzes, zur Einrichtung von Spielschutzmaßnahmen und zur Kooperation mit der zuständigen Aufsicht. Eine ausländische Lizenz (Malta, Gibraltar, Curaçao) lässt den Anbieter außerhalb dieser Pflichten operieren. Welche Lizenz die richtige ist, hängt davon ab, wie wichtig dem Spieler die österreichische Anbindung ist.
Die zweite Entscheidung ist die Auszahlung. Eine Paysafecard-Einzahlung bedeutet nicht, dass die Auszahlung auf eine Paysafecard erfolgt. Wer Gewinne ohne Bankkonto auszahlen will, braucht entweder einen E-Wallet (PayPal, Skrill, Neteller), eine Annahmestelle (bei tipp3 bis 1.000 € bar) oder eine andere Lösung. Die meisten Anbieter verlangen für die erste Auszahlung eine Identitätsprüfung — wer die Verifikation scheut, kann nicht auszahlen.
Die dritte Entscheidung ist das Bonusangebot. Ein Bonus mit 6-facher Umsetzung und Mindestquote 1,80 kostet bei einer Marktmarge von 5 % etwa 30 € Erwartungsverlust pro 100 € Bonus. Wer den Bonus nicht nutzt, spart diesen Verlust. Wer den Bonus nutzt, sollte prüfen, ob die Paysafecard-Einzahlung für den Bonus zählt und welche Fristen gelten.
Die vierte Entscheidung ist der Spielerschutz. Limits, Spielpause, Selbstsperre — was davon jeder Anbieter anbietet, ist sehr unterschiedlich. tipp3 bietet Spielpause und Selbstsperre nach klaren Regeln. win2day hat schriftliche Einzahlungslimits. Bei Marken ohne österreichische Bewilligung sind die Spielschutzregeln weniger greifbar — und es gibt keine österreichische Stelle, die sie durchsetzt.
Häufige Fragen zu Paysafecard bei österreichischen Wettanbietern
Welche Mindesteinzahlung verlangen Wettanbieter, die Paysafecard annehmen?
Die meisten österreichischen Buchmacher setzen die Mindesteinzahlung bei 5 €, bet365 ebenfalls. Bei Felixspin liegt die Mindesteinzahlung meist bei 10 €. tipp3 lässt die Höhe der Einzahlung frei, soweit das Zahlungsmittel es zulässt — das Paysafecard-Limit bei bet365 reicht von 5 € bis 1.000 €.
Lässt sich ein 16-stelliger Paysafecard-Code direkt in der Kasse eines Buchmachers einlösen?
Ja, der 16-stellige Code wird in der Kasse des Buchmachers im Paysafecard-Feld eingegeben und sofort gutgeschrieben. Ein eigenes myPaysafe-Konto ist nicht zwingend nötig — wer das Konto registriert, vermeidet die monatliche 4-€-Gebühr auf ungenutzten Gutscheinen ab dem 31. Tag.
Was kostet der Rücktausch von Paysafecard-Guthaben, und wann fällt die monatliche Gebühr an?
Der Rücktausch von Paysafecard-Guthaben auf ein Bankkonto kostet 5 % des Auszahlungsbetrags, höchstens 5 € pro Rücktausch. Die monatliche Gebühr von 4 € fällt ab dem 31. Tag nach Kauf auf einem ungenutzten Gutschein an — vermeidbar durch Registrierung eines myPaysafe-Kontos.
Ist ein Wettanbieter mit Paysafecard-Zahlung automatisch mit einer Bewilligung eines österreichischen Bundeslands ausgestattet?
Nein. Die Annahme einer Zahlungsmethode ist keine Aussage über die Bewilligungslage. tipp3, win2day, Admiral, Starsportwetten, Merkur Bets und Vierklee nennen eine Bewilligung; bet365, Felixspin, LeoVegas und 888sport nennen keine österreichische Bewilligung. Welche Bewilligung ein Anbieter hat, sagt nur der Anbieter selbst oder die zuständige Landesbehörde.
Wer trägt die Wettgebühr von 5 %, wenn eine Wette mit Paysafecard-Guthaben bezahlt wurde?
Die Wettgebühr von 5 % ist eine Abgabe nach § 33 TP 17 Abs. 1 Z 1 GebG und wird vom Buchmacher geschuldet, nicht vom Spieler. tipp3 gibt an, die Gebühr bei verlorenen Wetten selbst zu tragen und bei gewonnenen Wetten 5 % vom Gewinn abzuziehen. Andere Anbieter können die Gebühr in die Quote einpreisen oder anders weitergeben — was jeweils gilt, sagt nur der Anbieter.
Kann ein Gewinn per Paysafecard ausgezahlt werden, und wie lange dauert die Bearbeitung?
Eine Auszahlung auf eine Paysafecard ist in der Regel nicht möglich, weil der Gutschein keine Kontoverbindung trägt. tipp3 schreibt: eingezahltes Guthaben muss einmal vollständig für Sportwetten eingesetzt werden, bevor es ausgezahlt werden kann; Bankauszahlungen dauern meist 1 bis 2 weitere Bankwerktage. Bei win2day ist die Bankverbindung (Konto im EWR) bei der ersten Auszahlung anzugeben.
Was darf in Österreich überhaupt gewettet werden?
Inhaltlich unterscheiden die Landesgesetze, was als Sportwette gilt. Wien erlaubt Wetten auf Sportereignisse; Wetten auf politische Ereignisse oder TV-Shows sind nach der Auffassung des BMF in der Regel nicht erlaubt. Wetten auf virtuelle oder aufgezeichnete Rennen gelten als Glücksspiel und können nicht von einem Bundesland als Sportwette bewilligt werden — wer „Virtual Sports“ im Programm findet, spielt ein Glücksspielprodukt, keine klassische Sportwette. Über Esports schweigen die verfügbaren Quellen — eine seriöse Aussage zur Bewilligungsfähigkeit lässt sich nicht treffen.
Zahlungen – wettenvergleichat
Inhalt erstellt vom Team «wettenvergleichat»
