Squash-Wetten online: Was Quote, Marge und Bewilligung in Österreich wirklich kosten

Updated November 2026
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Squashhalle mit weißen Wänden und hellem Holzboden, ein kleiner schwarzer Gummiball liegt neben einem Schläger auf der Linie, weiches Hallenlicht.

Squash gehört zu den Rückschlagsportarten, deren Markt in den Wettprogrammen der Buchmacher eng bleibt — verglichen mit Fußball, Tennis oder Basketball. Wer in Österreich eine Wette auf ein Match, einen Satzgewinn oder eine Handicap-Linie setzt, zahlt dieselbe Wettgebühr wie auf jeder anderen Sportart, begegnet demselben Quotenniveau und denselben Schutzregeln — der Unterschied liegt im Angebot, das einzelne Anbieter für Squash tatsächlich auflegen. Diese Seite geht der Frage nach, was das Wetten auf Squash konkret kostet, wer es in Österreich anbieten darf und welche Anbieter in den Vergleich gehören.

Seit dem 1. April 2025 unterliegen in Österreich alle Einsätze auf Sportwetten einer Gebühr von 5 Prozent.

Stand der Daten: November 5, 2026; Lizenzangaben wurden gegen die jeweiligen Impressen und Wettordnungen der Betreiber sowie die Landeskundmachungen geprüft, soweit diese einen Bewilligungsbescheid anführen.

Was Squash-Wetten vom Markt her sind

Squash ist eine Hallensportart mit hohem Tempoverlust: Punkte werden binnen weniger Ballwechsel entschieden, Sätze enden oft beim Stand von 11:5 oder 11:9, und die Anzahl der Sätze pro Match schwankt je nach Turnier (Best of 3 bei PSA-World-Tour-Events der Damen, Best of 5 bei den Herren und bei Major-Turnieren). Diese Struktur schlägt sich im Wettprogramm nieder. Die Buchmacher bieten Squash nicht in der Breite an wie Fußball, aber anders als vor zehn Jahren ist Squash heute auf den meisten Plattformen eigens gelistet — und zwar vor der Saison, nicht erst am Spieltag.

Ein aufgeschlagenes Notizbuch mit handgeschriebenen Stichworten liegt neben einem Kugelschreiber auf einem Holztisch, Tageslicht fällt von der Seite.
Rechtsgrundlage für tipp3-Sportwetten ist das NÖ Wettgesetz vom 27.05.2020 (LGBl. Nr. 58/2020).

Was im Wettprogramm typischerweise auftaucht: der Sieger des Matches, die Siegerin oder der Sieger nach Sätzen, eine Satzwette auf das genaue Ergebnis (3:0, 3:1, 3:2), Handicap-Linien auf Spiele oder Sätze und gelegentlich Livewetten auf den nächsten Satz. Over/Under auf die Anzahl der Sätze ist selten, ebenso Wetten auf einzelne Punktstände — anders als beim Tennis gibt es beim Squash keine quotierten Spielstände. Der Grund ist banal: Die Wahrscheinlichkeitsverteilung passt schlechter in ein Quotengerüst mit einer Handvoll vorgegebener Linien, weil Squash-Punkte noch diskreter fallen als Tennis-Punkte.

Was das für die Auswahl bedeutet: Wer Squash wetten will, vergleicht Anbieter weniger über die Anzahl der Märkte als über das Quotenniveau und die Tiefe der Vor-Ort-Berichterstattung. Die kleine Anbieter-Auswahl macht die Auswahl umso größer, denn eine schmale Quote wirkt sich stärker aus, wenn weniger alternative Linien danebenstehen.

Wie eine Quote entsteht und warum sie nie „fair“ ist

Eine Wettquote ist keine Prognose der Wahrscheinlichkeit — sie ist das, was der Buchmacher ausbezahlt, wenn ein Euro gesetzt wird. Hinter jeder Quote steht eine Marge, die der Anbieter einkalkuliert: Zwei Buchmacher, die dasselbe Match mit denselben Wahrscheinlichkeiten bewerten, geben unterschiedliche Quoten, weil sie unterschiedlich viel für sich behalten.

Ein Smartphone liegt mit dem Display nach unten auf einem Tisch neben einer Armbanduhr, im Hintergrund eine ruhige Wohnzimmerecke am Abend.
tipp3 bietet eine Spielpause von 1, 3 oder 6 Monaten sowie eine Selbstsperre von 1, 2 oder 3 Jahren.

Die Marge lässt sich aus den angebotenen Quoten rechnen. Nehmen wir beispielhaft einen Zwei-Wege-Markt mit beiden Seiten bei Quote 2,00. Die Auszahlungsquote — also der Anteil, den der Markt von jedem Euro Einsatz an die Wettkunden gemeinsam zurückgibt — wäre 1 / (1/2,00 + 1/2,00) = 50 %. Die Marge, die der Buchmacher einbehält, ist 100 − 50 = 50 %. Das ist drastisch überhöht und dient nur der Veranschaulichung.

Realistischer sind Quoten, die näher an der Wahrscheinlichkeit liegen. Liegt ein Match bei 1,90 / 1,90, ergibt die Rechnung 1 / (1/1,90 + 1/1,90) ≈ 52,6 % Auszahlung, also 47,4 % Marge. Selbst auf einem dichten Markt wie Fußball-1X2 liegt die Marge der meisten Buchmacher zwischen 2 % und 7 %, bei Nischensportarten Squash inklusive — oft höher. Wer in einer Rückschlagsportart mit ohnehin schmalem Markt eine Wette setzt, trägt die Marge eines illiquiden Marktes mit. Die paar Prozentpunkte, die zwischen 45 % und 50 % Marge liegen, entscheiden darüber, ob ein langfristiger Wettkunde sein Geld wieder sieht — oder eben nicht.

Im Abschnitt „Wie die Marge konkret aussieht: ein Zwei-Wege-Beispiel“ wird diese Rechnung an einem konkreten Beispiel noch einmal aufgeschlüsselt. An dieser Stelle genügt die Faustregel: Squash-Märkte tragen in der Regel eine deutlich höhere Marge als Fußball-Märkte, weil weniger gesetzt wird und der Buchmacher einen Risikoaufschlag nimmt.

Wie eine Wette auf Squash konkret abläuft

Die Abwicklung ist nicht sportartspezifisch, aber wer Squash setzt, kommt mit derselben Mechanik in Berührung wie auf jedem anderen Markt:

Der Auszahlungsbetrag ist Einsatz × Quote als Brutto-Rendite, der Gewinn ist Einsatz × (Quote − 1). Bei Quote 2,50 und 10 € Einsatz sind 25 € Brutto-Rendite, der Gewinn 15 €. Davon geht seit April 2025 noch die Wettgebühr ab, sofern der Anbieter sie nicht selbst trägt — siehe den Abschnitt „Die Wettgebühr: 5 % seit April 2025“.

Cash-Out, also das vorzeitige Aussteigen aus einer offenen Wette, ist bei Squash seltener verfügbar als bei Fußball oder Tennis. Wer auf eine laufende Partie setzt, bekommt die Live-Wette in der Regel ohne vorzeitige Auszahlung angeboten — wer vorzeitig aussteigen will, muss die Quote akzeptieren, die der Buchmacher im Live-Center zeigt, und die fällt selten zugunsten des Wettkunden aus.

Wer in Österreich eine Bewilligung braucht — und wer eine hat

Sportwetten sind in Österreich kein Glücksspiel im Sinne des Glücksspielgesetzes (GSpG). Die klassische Sportwette gilt als Geschicklichkeitsspiel, der Verwaltungsgerichtshof hat das 2015 festgestellt (VwGH 2.7.2015, Ro 2015/16/0019). Daraus folgt: Es gibt keine bundesweite Sportwetten-Lizenz, keine nationale Aufsicht, keine nationale Liste der Anbieter und kein nationales Ausschlussregister.

Was es gibt, sind Bewilligungen der neun Bundesländer. Jedes Land hat sein eigenes Wettgesetz und seine eigene Bewilligungsbehörde — die NÖ Landesregierung etwa nach dem NÖ Wettgesetz (LGBl. Nr. 58/2020), die Wiener Landesregierung nach dem Wiener Wettengesetz (LGBl. Nr. 26/2016), die OÖ Landesregierung nach dem Oö. Wettgesetz, das Amt der Tiroler Landesregierung nach dem Tiroler Buchmacher- und Totalisateurgesetz. Eine Bewilligung aus Niederösterreich gilt nicht automatisch bundesweit — sie gilt im jeweiligen Land und nach Maßgabe der landesrechtlichen Regeln, die teils an den Ort der Datenbereitstellung anknüpfen, teils an den Standort des Wettkunden. Wer eine Wette bei einem Anbieter mit NÖ-Bewilligung in Tirol platziert, bewegt sich in einer Grauzone, die bis vor den Verwaltungsgerichtshof getragen wurde (etwa VwGH 9.4.2026, Ra 2025/02/0037 zur Frage des Serverstandorts).

Daraus ergibt sich für die hier verglichenen Anbieter zweierlei: Eine österreichische Bewilligung wird im Impressum oder in der Wettordnung des Betreibers angeführt — und genau dort ist sie zu prüfen, weil es kein öffentliches Register gibt, in dem man Bewilligungen abrufen kann.

Was das für Spielerinnen und Spieler konkret heißt

Wer eine Wette bei einem Anbieter mit österreichischer Bewilligung platziert, kann sich an die Bewilligungsbehörde wenden, wenn etwas schiefläuft — die Aufsicht funktioniert analog zu einer Konzessionsbehörde. Wer eine Wette bei einem Anbieter ohne österreichische Bewilligung platziert, hat keine österreichische Stelle, an die er sich wenden kann. Welche Rechte im Streitfall bestehen, hängt vom Sitz des Betreibers und vom anwendbaren Recht ab — nicht vom österreichischen Wettgesetz.

Anbieter aus dem Ausland — etwa mit Lizenz der Malta Gaming Authority, der Anjouan-Lizenz oder einer Curaçao-Lizenz — sind nicht „illegal“ im strikten Sinne, aber auch nicht österreichisch bewilligt. Die Rechtslage ist politisch und juristisch umstritten; wer dort spielt, sollte sich bewusst sein, dass kein österreichisches Spieler-Schutzsystem greift, keine österreichische Selbstausschluss-Sperre und keine österreichische Einzahlungsgrenze.

Die Wettgebühr: 5 % seit April 2025

Die österreichische Wettgebühr nach § 33 TP 17 Abs. 1 Z 1 GebG beträgt seit dem 1. April 2025 5 % des Wetteinsatzes. Von Oktober 2005 bis Ende März 2025 lag sie bei 2 %; die Erhöhung ist seit 2025 in Kraft (BGBl. I Nr. 7/2025). Schuldner der Gebühr ist nicht der Wettkunde, sondern derjenige, der die Wette gewerblich abschließt oder vermittelt — der Buchmacher also. Wie der Anbieter die Gebühr an die Wettkunden weitergibt, ist seine Entscheidung.

tipp3 wickelt das so ab: Bei verlorenen Wetten trägt der Anbieter die Gebühr selbst; bei gewonnenen Wetten werden 5 % vom Gewinn abgezogen. Das Rechenbeispiel, das tipp3 selbst nennt: 10 € Einsatz, Quote 2,00 — Bruttogewinn 20 €, Gebühr 1 €, möglicher Gewinn 19 €. Bei kleineren Quoten verschiebt sich das Bild: Wer 10 € auf Quote 1,30 setzt, bekommt brutto 13 € ausgezahlt, der Gewinn sind 3 €, davon 5 % = 0,15 €, ausgezahlt werden 12,85 €. Bei Großgewinnen wird der Abschlag entsprechend größer — wer mit 10 € Einsatz auf Quote 10,00 richtig liegt, gewinnt 100 €, davon 5 %, ausgezahlt werden 95 €.

Was von der Gebühr ausgenommen ist, variiert je nach Anbieter. tipp3 nennt Cash-Outs sowie „ja/nein“-Wetten und „alle 7“-Wetten als befreit. Wetten auf andere Sportarten — Fußball, Tennis, Basketball — werden genauso besteuert, die Sonderregeln gelten nur für die genannten Sonderwetten. Die Wettgebühr schuldet der Anbieter, nicht der Wettkunde — wer sie trägt, steht im Beleg des Buchmachers, nicht im Gesetz.

Was die Gebühr für die Marge bedeutet: 5 % vom Einsatz sind ein weiterer Kostenpunkt, den ein österreichischer Anbieter in sein Quotenniveau einpreist. Ein Buchmacher, der die Steuer trägt, muss sie aus seiner Marge finanzieren; ein Buchmacher, der sie auf den Wettkunden umlegt, schmälert direkt die Auszahlung. Bei Squash, das ohnehin auf einer schmaleren Anbieter-Auswahl sitzt, fällt das stärker ins Gewicht als bei Fußball.

Spielerinnenschutz und Limits: was die Anbieter selbst vorgeben

Eine bundesweite Selbstsperre für Sportwetten gibt es in Österreich nicht. Es gibt auch keinen bundesweit geltenden Einzahlungs- oder Verlustlimits für Sportwetten. Was es gibt, sind betreibereigene Limits und Selbstsperren — und die gelten jeweils nur beim jeweiligen Anbieter.

tipp3 etwa bietet eine Spielpause von 1, 3 oder 6 Monaten (das Guthaben bleibt im Konto) und eine Selbstsperre von 1, 2 oder 3 Jahren (das Guthaben wird auf das verknüpfte Bankkonto ausgezahlt). Beide Sperren sind nach dem Start nicht aufhebbar. Daneben gibt es selbst gesetzte Einzahlungs-, Einsatz- und Verlustlimits: wöchentliches Einzahllimit bis 1.950 €, tägliches Einsatzlimit bis 10.000 €, wöchentliches Verlustlimit bis 5.000 €. Erhöhungen greifen erst nach 72 Stunden; Herabsetzungen sofort. Die Limits werden im Kundenprofil unter „Limits“ gesetzt.

win2day wickelt den Spielerinnenschutz ähnlich: ein wöchentliches Einzahlungslimit von 250 € bis zum Alter von 26 Jahren (Freitag bis Donnerstag), 1.680 € pro Kalendermonat ab 26 Jahren, auf Antrag individuell erhöhbar. Gewinne zählen nicht zum Limit.

Die Anbieter ohne österreichische Bewilligung haben mit diesem System nichts zu tun — wer dort spielt, findet die Limits und Sperren, die der jeweilige Betreiber festlegt, nicht das österreichische. Wo es für österreichische Wettkunden Hilfe gibt: playsponsible.at verweist an Beratungsstellen und an die Awareness-Kampagnen des Sozialministeriums.

Was hier wichtig ist: Die Limits sind freiwillige Anbieter-Selbstverpflichtung, keine gesetzliche Vorgabe. Eine landesgesetzliche Selbstsperre in Wien sieht etwa vor, dass sie nicht vor Ablauf von zwei Jahren aufgehoben werden kann — wiederum eine Länder-Sache, kein Bundesgesetz.

Wie die Marge konkret aussieht: ein Zwei-Wege-Beispiel

Die Rechnung, die im Folgenden steht, ist eine Veranschaulichung, kein zitierter Preis: Es geht darum, wie viel ein Buchmacher auf einem einfachen Markt behält, nicht darum, was ein konkreter Buchmacher für ein bestimmtes Squash-Match quotiert. Solche Preise werden in Echtzeit angepasst und gehören auf das Wettportal, nicht in einen Vergleichstext.

Ein Zwei-Wege-Markt heißt: Zwei Ausgänge, beide werden quotiert. Squash-Matches haben im Regelfall einen Match-Sieger-Markt — Spieler A oder Spieler B — und genau das ist ein Zwei-Wege-Markt, selbst wenn das tatsächliche Match nach Sätzen oder Punkten entschieden wird. Beide Quoten zusammen, 1,90 auf A und 1,90 auf B, ergäben:

Bei 5 % Marge zahlt der Markt also 95 Cent je gesetztem Euro zurück — die restlichen 5 Cent sind die Buchmacher-Spanne. Liegt das Match bei 1,85 / 1,95 statt symmetrisch bei 1,90 / 1,90, ergibt sich eine Auszahlungsquote von rund 94 % und eine Marge von rund 6 % — der Buchmacher behält mehr, der Wettkunde bekommt weniger. Liegt das Match bei 1,80 / 2,10 (Buchmacher favorisiert klar Spieler A), ist die Auszahlungsquote rund 93 %, die Marge rund 7 %.

Diese Spanne — zwischen rund 90 % und 96 % Auszahlungsquote, je nachdem wie der Buchmacher das Match bewertet — ist das, was auf Squash-Märkten in der Praxis zu erwarten ist. Wer zwischen zwei Anbietern mit 3 bis 5 Prozentpunkten Auszahlungsdifferenz wählt, entscheidet sich genau für diese Spanne. Wer die Marge ignoriert, lässt den Buchmacher auf Dauer das größere Stück vom Kuchen.

Bedingung der Rechnung: Beide Seiten des Marktes werden im Verhältnis ihres Wettvolumens angenommen. Das ist die Standardannahme hinter jeder Margen-Berechnung. In der Realität kommt es zu einseitigen Wetten, auf die der Buchmacher mit Quotenkorrekturen reagiert — die Marge bleibt aber dieselbe, sie verschiebt sich nur zwischen hin und her.

Die zehn Anbieter im Überblick

Die folgende Tabelle führt jene zehn Anbieter, die im österreichischen Wettkunden-Alltag vorkommen — sechs davon mit einer nachgewiesenen österreichischen Bewilligung, vier ohne. Sie sind nach ihrer Bewilligungslage sortiert: zuerst die Anbieter mit einer nachgewiesenen Bewilligung, dann die übrigen. Eine österreichische Bewilligung lässt sich nicht aus einer zentralen Liste ablesen, weil es keine solche gibt — sie ist immer im jeweiligen Impressum oder in der Wettordnung des Betreibers zu prüfen.

Anbieter Stand der Bewilligung in Österreich Betreiber und ausgewiesene Bewilligung
tipp3 Bewilligung Österreichische Sportwetten Gesellschaft m.b.H. — Bewilligung der NÖ Landesregierung, NÖ Wettgesetz (LGBl. Nr. 58/2020), Bescheid 10.12.2020, IVW1-Wett-47/001-2020
win2day Bewilligung Österreichische Lotterien Gesellschaft mbH — Bewilligung der NÖ Landesregierung für die Sportwetten-Sektion, NÖ Wettgesetz (LGBl. Nr. 58/2020)
Admiral Bewilligung ADMIRAL Sportwetten GmbH, Gumpoldskirchen — Bewilligung der OÖ Landesregierung nach dem Oö. Wettgesetz
Starsportwetten Bewilligung Star Sportwetten GmbH — Bewilligungsbescheid vom 8. März 2022 (Land und Aktenzahl vom Betreiber nicht veröffentlicht)
Vierklee Bewilligung Vierklee Wettbüro GmbH — Bewilligung der Tiroler Landesregierung, Zl. IIa.10.065/144-0, nach dem Tiroler Buchmacher- und Totalisateurgesetz
Merkur Bets Bewilligung Betreiber nicht im Impressum veröffentlicht — Bewilligung wird geführt, Land und Aktenzahl vom Betreiber nicht öffentlich genannt
Wildsino ohne Bewilligung Ausländisch beheimatet, Lizenz nicht österreichisch — keine österreichische Bewilligung im Impressum
Dragonia ohne Bewilligung Ausländisch beheimatet, Lizenz nicht österreichisch — keine österreichische Bewilligung im Impressum
Hahaspin ohne Bewilligung Win Top Ltd., Lizenz Nr. ALSI-202509029-FI1 der Anjouan Offshore Finance Authority — keine österreichische Bewilligung
Betway ohne Bewilligung Super Group, Sitz Gżira (Malta), Lizenz der Malta Gaming Authority — keine österreichische Bewilligung

Welche Aussage die Spalte trägt: Die erste Spalte sagt, was in Österreich an Bewilligung vorliegt — entweder eine nachgewiesene Land-Bewilligung oder ein ausdrückliches „ohne Bewilligung“. Bei Starsportwetten und Merkur Bets ist die Bewilligung selbst da, das jeweilige Land und die Aktenzahl aber nicht öffentlich — die Bewilligung wird also nur als Bewilligung geführt, ohne sie einem Land zuordnen zu können. Bei Admiral ist es umgekehrt: Die Oö-Landesregierung ist als Bewilligungsbehörde genannt, aber keine Aktenzahl.

Was die zweite Spalte zeigt: den Betreiber und die Lizenz-Information, wie sie der jeweilige Anbieter selbst veröffentlicht. Bei den vier Anbietern ohne Bewilligung steht die ausländische Lizenz — die ist nicht österreichisch und sollte nicht mit einer österreichischen Bewilligung verwechselt werden.

Das Sortierprinzip ist die Bewilligungsfrage, nicht die Marktgröße. Admiral und tipp3 sind im österreichischen Markt deutlich sichtbarer als einige der kleineren Anbieter ohne Bewilligung — aber für die Sortierung zählt die Frage, ob ein österreichisches Spieler-Schutzsystem greift. Die Liste führt deshalb zuerst die Anbieter mit Bewilligung.

Die Anbieter im Detail

tipp3 — Bewilligung in Niederösterreich, dichte Vertriebsstruktur

tipp3 ist die Wettmarke der Österreichischen Sportwetten Gesellschaft m.b.H., Wien (Firmennummer 196645i), gegründet im April 2000, der erste Wettschein datiert vom 24. August 2001. Die Bewilligung ist die der NÖ Landesregierung, datiert auf den 10.12.2020 (Aktenzahl IVW1-Wett-47/001-2020), Rechtsgrundlage das NÖ Wettgesetz vom 27.05.2020 (LGBl. Nr. 58/2020). Die Aufsicht über die Annahmestellen führen je Bundesland die Landesregierungen, in Wien der Magistrat.

Was tipp3 von den meisten anderen Anbietern unterscheidet, ist die Vertriebsstruktur: Rund 3.600 Annahmestellen und Trafiken österreichweit (eine ältere Quelle sprach von 3.300 — der Wert ist gestiegen), dazu die Trafik-App und das Online-Portal. Wer auf Squash setzen will, kann das online, an einem Trafik-Schalter oder am Wettterminal tun — der Wettschein läuft über dieselbe Quote und dasselbe Konto, weil die Annahmestelle das Kundenkonto des Online-Spielers bedient.

Spielerinnenschutz ist bei tipp3 mit einer der höchsten Dichten am Markt: Spielpause 1, 3 oder 6 Monate, Selbstsperre 1, 2 oder 3 Jahre, beide nach Start nicht mehr aufhebbar; wöchentliches Einzahllimit bis 1.950 €, tägliches Einsatzlimit bis 10.000 €, wöchentliches Verlustlimit bis 5.000 €; Erhöhungen der Limits greifen erst nach 72 Stunden, Herabsetzungen sofort. Teilnahme ab 18 Jahren, systemtechnisch vorgegeben — also nicht erst durch eine nachträgliche Prüfung, sondern direkt bei der Anmeldung durchgesetzt. Einzelwetten sind erst ab Quote 1,06 möglich; niedrigere Quoten können nur in Kombi- oder Systemwetten gespielt werden, eine Kombiwette lässt 3 bis 10 Tipps verbinden.

Für eine Sportart wie Squash heißt das: Das Angebot ist nicht riesig, aber solide. Match-Sieger, Sieger nach Sätzen, Satzwetten auf Ergebnisse wie 3:1 oder 3:2 — was angeboten wird, ist auf dem Stand der üblichen Tennis- und Badminton-Märkte, ohne darüber hinauszugehen. Livewetten während eines laufenden Matches sind möglich, Cash-Out ist verfügbar, aber bei Squash-Spielen nicht immer aktiv. Die Wettgebühr trägt tipp3 bei verlorenen Wetten selbst; bei gewonnenen Wetten werden 5 % vom Gewinn abgezogen.

Was die Wahl von tipp3 für Squash-Wetten kostet: nichts Zusätzliches über die Wettgebühr hinaus, weil das Angebot im gehobenen Mittelfeld liegt und die Anbieter-Marge sich auf Squash-Märkten zwischen Anbietern mit großer Vertriebsstruktur und kleinen Online-Plattformen nicht grundlegend unterscheidet. Wer Squash neben vielen anderen Sportarten wettet und einen Anbieter mit österreichischer Bewilligung, breitem Limitangebot und stationären Annahmestellen sucht, liegt hier richtig. Für reine Online-Spieler, die kein Trafik-Netz brauchen, ist das Angebot nicht schlechter, aber auch nicht besser als das anderer Anbieter mit Bewilligung.

win2day — die Sportwett-Sektion der Österreichischen Lotterien

win2day ist die Online-Plattform der Österreichischen Lotterien Gesellschaft mbH. Die Sportwetten dort beruhen auf einer Bewilligung der NÖ Landesregierung nach dem NÖ Wettgesetz (LGBl. Nr. 58/2020) — und sind damit nicht Gegenstand des Glücksspielgesetzes und nicht der Aufsicht des BMF oder des Finanzamts Österreich unterstellt. Die Lotterie- und Casino-Sektion von win2day hingegen läuft unter der bundesrechtlichen Konzession nach dem GSpG — das sind zwei verschiedene Regime, und ein Streitfall in der einen Sektion fällt nicht automatisch in dieselbe Beschwerdestelle wie einer in der anderen.

Im Wettprogramm zeigt win2day Squash typischerweise mit Match-Sieger und Sieger-nach-Sätzen, weniger mit Handicap-Linien. Die Spielerinnenschutz-Regelung bei win2day ist vergleichsweise streng: Einzahlungslimit bis 26 Jahre 250 € pro Woche (Freitag bis Donnerstag), ab 26 Jahren 1.680 € pro Kalendermonat, jeweils auf Antrag individuell erhöhbar. Gewinne zählen nicht zum Limit, was wichtig ist, wenn ein Squash-Turnier einen lukrativen Lauf nimmt und das Konto durch Gewinne wächst.

Was win2day auszeichnet, ist die Lotterien-Verbindung: Wer Lotto, EuroMillions und Online-Casino spielt, findet auf win2day alles unter einem Login — die Sportwette ist eine Erweiterung des bestehenden Kontos, kein zweiter Konto-Anmeldeprozess. Für reine Sportwetter, die mit dem Casino-Umfeld nichts zu tun haben wollen, ist das ein Grund, win2day nicht zu wählen. Für Gelegenheits-Spieler, die ab und zu eine Quote auf Squash mitnehmen und sonst eher Lose und Lotterie spielen, ist es genau richtig. Die Marge im Squash-Angebot ist schwer zu schätzen, weil win2day kein vollständiges öffentliches Quotenarchiv führt; die Lage in Relation zu tipp3 dürfte vergleichbar sein.

Wer ein höheres Einzahlungslimit braucht, als die Standardwerte hergeben, stellt bei win2day einen Antrag — das ist der vorgesehene Weg. Die Limits sind im Profil hinterlegt und werden bei der Antragstellung vom Kundenservice einzeln geprüft; die Standards gelten als Normal-, nicht als Höchstwerte.

Admiral — Wettcafé und Online-Plattform aus Gumpoldskirchen

Die ADMIRAL Sportwetten GmbH mit Sitz in Gumpoldskirchen bei Wien war Teil der Novomatic-Gruppe; Gründer Walter Grubmüller, das Unternehmen war zwischen 2001 und 2006 an der Wiener Börse notiert. Die Bewilligung stammt von der OÖ Landesregierung nach dem Oö. Wettgesetz — die Land-Behörde, nicht die Bundesbehörde. Admiral betreibt in Österreich ein dichtes Netz an Wettcafés; die Online-Plattform ist die digitale Erweiterung dieses Geschäfts.

Squash ist im Admiral-Wettprogramm vertreten, aber nicht so prominent wie Fußball, Tennis oder Eishockey. Wer Squash wetten will, findet typischerweise Match-Sieger, Satzsieger und gelegentlich Livewetten auf den nächsten Satz. Die Quote auf Squash-Märkte liegt im Rahmen dessen, was österreichische Anbieter üblich quotieren — eine konkrete Marge lässt sich ohne Live-Daten nicht angeben.

Was Admiral für Squash-Wetten interessant macht: die Verzahnung mit dem stationären Geschäft. Wer in einem Wettcafé eine Wette auf ein Squash-Match platziert, kann sie online weiterverfolgen und beim Verlauf der Sätze eine Livewette platzieren — der Wettschein ist über alle Kanäle dasselbe Konto. Wer kein Wettcafé in der Nähe hat, hat von dieser Verzahnung nichts.

Wer hohe Limits braucht, wird bei Admiral fündig — die Limits werden im Profil gesetzt, nicht öffentlich kommuniziert. Die Spielerinnenschutz-Seiten verweisen auf die gesetzlichen Regelungen des Oö Wettgesetzes und auf das Service-Telefon. Für eine selbst gesetzte Selbstsperre gelten die Anbieter-Regeln: idente Schritte wie bei tipp3, Aktion nicht widerrufbar.

Verdichtet: Admiral ist der Anbieter für Wettkunden, die zwischen Online und stationär wechseln wollen und ein breites Sportangebot erwarten — Squash gehört dazu, ohne dass es der Schwerpunkt wäre.

Starsportwetten — Bewilligung 2022, weniger dichte Online-Präsenz

Starsportwetten ist die Marke der Star Sportwetten GmbH. Die App-Beschreibung im Google-Play-Eintrag nennt einen Bewilligungsbescheid vom 8. März 2022, mit dem die Starbet24 GmbH die behördliche Bewilligung zur Durchführung von Sportwetten im Internet und in stationären Spielstätten erhalten hat. Welches Bundesland die Bewilligung erteilt hat und welche Aktenzahl sie trägt, veröffentlicht der Betreiber nicht — das ist einer der Punkte, in denen Starsportwetten weniger transparent ist als tipp3 oder Vierklee.

Die Online-Plattform ist schlanker aufgestellt als die der großen Anbieter. Squash ist verfügbar, typischerweise mit Match-Sieger und Satzsieger. Was fehlt, sind die großen Bonus-Programme — Starsportwetten ist eine Wettplattform, kein Casino- und Sport-Aktionshaus. Wer eine kleine, nüchterne Wettoberfläche sucht, auf der Squash nicht in einer Liste von 30 Sportarten versteckt ist, sondern einen eigenen Bereich hat, ist hier richtig.

Die Spielerinnenschutz-Regeln entsprechen dem, was für österreichische Bewilligte üblich ist: 18+, Limits im Profil, Selbstsperre auf Anfrage. Konkrete Höhen wie bei win2day oder tipp3 werden im Impressum nicht beziffert. Für einen Einsteiger, der wissen will, wie eine österreichische Online-Bewilligung praktisch aussieht, ohne sich an einen großen Anbieter zu binden, ist Starsportwetten ein Beispiel — wegen der fehlenden Land-Information aber einer, den man vor der Anmeldung im Bewilligungsbescheid-Verzeichnis prüfen sollte, soweit die Landesbehörde eines veröffentlicht.

Vierklee — Tiroler Buchmacherlizenz

Vierklee sitzt mit seiner Online-Plattform unter einer Buchmacherlizenz der Tiroler Landesregierung, Zl. IIa.10.065/144-0. Die Plattform wirkt im ersten Eindruck wie ein österreichisches Wettlokalen-Produkt, das den Weg ins Internet gefunden hat — schmal aufgestellt, mit dem Schwerpunkt Fußball und ein paar Randsportarten. Squash ist verfügbar, mit den üblichen Standard-Märkten.

Was die Lizenz bei Vierklee besonders macht: Sie stammt aus dem Tiroler Buchmacher- und Totalisateurgesetz, also einer anderen Land-Rechtsgrundlage als das NÖ Wettgesetz oder das Oö. Wettgesetz. Das ist kein Gütesiegel und kein Nachteil — es sagt, dass die Bewilligung in Tirol erteilt wurde, und Tiroler Bewilligungen sind im Land Tirol, in dem der Server steht, das ist der Anker. Wer sich für Vierklee entscheidet, sollte wissen, dass es eine andere Landesrechtsgrundlage als tipp3 oder win2day ist.

Ein Neukunden-Bonus wird angekündigt, aber konkrete Bonusbedingungen — erforderlicher Umsatz, Mindestquote, Frist — nennt die Info-Seite nicht. Das ist ein Punkt, an dem Vierklee für Wettkunden, die ein vollständig dokumentiertes Angebot erwarten, weniger liefert als die großen Anbieter. Wer dort anmeldet, sollte die Wettordnung lesen, bevor die erste Einzahlung geht.

Vierklee ist ein Beispiel dafür, dass „österreichische Bewilligung“ nicht gleich „österreichischer Marktgigant“ ist. Die Plattform ist klein, das Sportangebot überschaubar, die Lizenz sauber. Wer eine kleine, nüchterne Alternative zu tipp3 oder Admiral sucht, findet sie hier.

Merkur Bets — Nachfolger von Cashpoint seit Juni 2025

Die österreichische Sportwetten-Sparte der Merkur Group — vormals Cashpoint Sportwetten mit Sitz in Gerasdorf bei Wien, 1996 gegründet — ist seit Juni 2025 unter der Marke Merkur Bets aktiv. Die Bewilligungslage: Es liegt eine österreichische Bewilligung vor; das zuständige Bundesland und die Aktenzahl veröffentlicht der Betreiber nicht. Welcher Land-Rechtsrahmen — Oö, NÖ oder ein anderes Bundesland — die Bewilligung trägt, lässt sich nicht ohne einen Blick in die Bewilligungsregister der Länder klären.

Merkur Bets betreibt ein Netz an Wettannahmestellen, das auf Cashpoint zurückgeht. Die Online-Plattform führt Squash im Wettprogramm mit den üblichen Standard-Märkten — Match-Sieger und Satzsieger, gelegentlich Handicap. Wer Squash mit Wettanbieter-Filialen verbinden will, ist hier richtig.

Was seit der Umbenennung offen ist: Wie der Markenwechsel die Begriffe Bonus, Quotenarchiv und Spielerinnenschutz-Seiten betrifft. Wer als ehemaliger Cashpoint-Kunde nach Merkur Bets migriert wurde, sollte die AGB- und Limit-Seiten erneut lesen — die Marke ist neu, die Lizenz bleibt. Für Neukunden gilt: Wer sich die österreichische Bewilligung im Impressum bestätigen lässt — Land und Aktenzahl stehen dort nicht, was zu vermerken ist — kann anmelden.

Die Spielerinnenschutz-Regeln liegen nach Anbieter-Standard: 18+, Limits im Profil, Selbstsperre auf Antrag. Konkrete Höhen sind nicht öffentlich beziffert.

Verdichtet: Merkur Bets ist die logische Fortführung von Cashpoint unter neuem Namen, mit unveränderter Bewilligung in Österreich, aber ohne öffentlich nachvollziehbares Bewilligungsdetail. Wer dort spielt, sollte sich der Lücke bewusst sein und sie durch eigenes Nachfragen beim Kundenservice schließen.

Wildsino — ausländisch, mit Sport-Aktionen

Wildsino hat keine österreichische Bewilligung. Die Lizenz, mit der die Plattform operiert, ist keine österreichische — sie ist in der vorliegenden Recherche nicht klar zugeordnet. Was der Anbieter an Aktionen listet: wöchentlicher Reload-Bonus 50 % bis 500 €, Cashback-Bonus 10 % bis 500 €, Accumulator Boost, Early Payout und „Bore Draw“ (bei 0:0-Unentschieden wird die Wette als gewonnen gewertet). Diese Aktionen sind für Sportarten wie Fußball gedacht; ob sie auf Squash wetten angewendet werden, hängt von der jeweiligen Aktionsseite ab.

Was das für Squash-Wetten bedeutet: Das Wettprogramm führt Squash in der Regel nur am Rand — Hauptangebot sind Fußball, Tennis, Basketball. Wer Squash wetten will, muss im Programm suchen und findet dann Match-Sieger und möglicherweise Live-Siegermärkte. Die Marge auf Squash ist bei einem Plattform-Typ wie Wildsino eher höher als bei großen österreichischen Bewilligten, weil weniger Wettvolumen hereinkommt.

Rechtlich: Wer bei Wildsino aus Österreich spielt, bewegt sich in einer Grauzone. Die Plattform ist nicht illegal — Österreich hat keinen Bundesstraftatbestand für das Platzieren von Sportwetten bei ausländischen Anbietern — aber auch nicht österreichisch bewilligt. Das heißt: keine österreichische Schutzbehörde, an die man sich bei Streit wenden kann; keine österreichische Selbstsperre, die hier greift; keine österreichische Einzahlungsgrenze.

Für wen es passt: Wer mit den Sport-Aktionen unterwegs ist und Squash eher beiläufig wettet, ist hier richtig. Wer Squash als Hauptsportart spielt und auf Marge und Schutzmechanismen Wert legt, ist bei einem österreichisch bewilligten Anbieter besser aufgehoben.

Dragonia — ausländisch, Sport-Willkommensbonus

Dragonia hat keine österreichische Bewilligung. Die Lizenz ist nicht österreichisch; die Plattform ist nach eigenen Angaben auf Anjouan ansässig, was keinem österreichischen Regime entspricht. Der Sport-Willkommensbonus beträgt 100 % der ersten Einzahlung bis 100 €, bei einer Mindesteinzahlung von 20 €. Für Spieler aus Österreich, Deutschland, Finnland, Norwegen und der Schweiz ist der Höchstbonus mit 200 € angegeben.

Für wen der Anbieter im Squash-Kontext interessant ist: Wer aus dem österreichischen Markt einen Anbieter mit höherem Willkommensbonus sucht, der Squash im Programm führt, findet hier eine Plattform. Die Bonusstruktur (100 % bis 200 €) ist vom Volumen her vergleichbar mit anderen ausländischen Anbietern, ohne dass sie aus dem Rahmen fällt. Was die Plattform von einer österreichischen unterscheidet, ist das Fehlen österreichischer Schutzmechanismen — wer dort spielt, muss die eigenen Limits selbst setzen und hat keine österreichische Stelle, an die er sich bei Problemen wenden kann.

Was die Marge angeht: Die Plattform quotiert Squash ähnlich wie andere ausländische Anbieter — auf schmalen Märkten eher hochmargig, weil das eingehende Wettvolumen die Quote tragen muss. Wo Livewetten verfügbar sind, ist das Cash-Out im Programm üblich.

Hahaspin — ausländisch, Anjouan-Lizenz

Hahaspin betreibt nach der im Footer und in den AGB genannten Lizenz mit der Nummer ALSI-202509029-FI1 unter der Anjouan Offshore Finance Authority. Eine österreichische Bewilligung liegt nicht vor. Die Anjouan-Lizenz ist ein Offshore-Regime, das mit österreichischen Bewilligungen nichts zu tun hat — wer dort spielt, hat keine österreichische Aufsicht.

Im Wettprogramm führt Hahaspin Squash typischerweise mit Standard-Märkten. Die Bonusstruktur ähnelt anderen ausländischen Anbietern mit Willkommensbonus, Reload und gelegentlichen Aktionen. Wer Squash als Hauptsportart spielen will und auf Marge und Schutzmechanismen Wert legt, ist hier nicht richtig — das Programm ist auf Mainstream-Sportarten zugeschnitten, Squash liegt am Rand.

Rechtlich: Kein österreichisches Regime, kein österreichischer Schutz, Grauzone wie bei allen ausländischen Anbietern. Spielschutz ist die Eigenleistung des Anbieters — Limits, Selbstsperre, Verlustgrenzen —, nicht österreichisch auferlegt. Für reine Online-Wettkunden, die einen Anbieter mit großer Bonusstruktur und Squash als Beimarkt suchen, eine Option. Für Wettkunden, die auf heimischen Schutz Wert legen, nicht.

Betway — Malta-Lizenz, britischer Markenursprung

Betway wurde 2006 gegründet, ist eine Marke der Super Group, an der NYSE unter SGHC notiert seit Jänner 2022, mit Hauptsitz in Gżira, Malta. Die Lizenz, mit der die Plattform operiert, ist die der Malta Gaming Authority — keine österreichische Bewilligung. Das bedeutet: keine österreichische Aufsicht, keine österreichische Selbstsperre, keine österreichische Einzahlungsgrenze.

Squash ist im Betway-Programm in der Regel vertreten, allerdings weniger prominent als Tennis oder Fußball. Die Quote ist für Squash-Spielerinnen und -Spieler eher eng — kleinere Märkte, höhere Margen — aber wer einfach nur eine Wette auf ein Squash-Match platzieren will, findet hier eine Plattform mit ausreichender Marktabdeckung. Livewetten auf laufende Squash-Matches sind selten, was mit der schmalen Berichterstattung über Squash-Turniere zusammenhängt.

Was die Marke von kleineren ausländischen Anbietern unterscheidet, ist die Börsennotierung und der Konzern-Hintergrund. Das ist kein Qualitätsurteil über die Plattform, sondern eine Information für die Frage, wie lange der Anbieter am Markt bleibt und wie ernst er regulatorische Auflagen nimmt. Wer aus Österreich bei Betway spielt, sollte wissen, dass die Malta-Lizenz die EU-Standardaufsicht ist, aber keine österreichische Bewilligung ersetzt.

Verdichtet: Für Squash-Wetten aus Österreich ist Betway ein Mainstream-Anbieter mit ausländischer Lizenz, breiterem Sportangebot und Markenstabilität — aber ohne österreichisches Schutzsystem.

Was beim Vergleich zählt: die Kriterien, nach denen die Tabelle sortiert ist

Die Tabelle, die oben steht, sortiert nach der Bewilligungslage. Das ist das eine harte Kriterium in Österreich: Eine Land-Bewilligung gibt es oder sie gibt es nicht; die Land-Behörden veröffentlichen keine konsolidierte Liste, also ist die Frage, ob der Betreiber selbst eine Bewilligung anführt, der einzige Weg, es zu klären.

Die anderen Kriterien, die der Vergleich tragen sollte, sind weicher: Quotenniveau, Vertriebsnetz, Spielerinnenschutz-Dichte und das Vorhandensein von Livewetten. Diese Kriterien lassen sich nicht in einer einzigen Tabelle zeigen — sie sind textliche Erwägungen und gehören in den Fließtext, wo die Tabelle dem Leser erlaubt, die Sortierung im Blick zu behalten.

Was sich aus der Tabelle für die Entscheidung ablesen lässt: Wer einen Anbieter mit österreichischer Bewilligung sucht, hat die Wahl zwischen tipp3, win2day, Admiral, Starsportwetten, Vierklee und Merkur Bets. Wer einen Anbieter mit ausländischer Lizenz und ohne österreichische Bewilligung sucht, hat Wildsino, Dragonia, Hahaspin und Betway zur Auswahl. Welcher Anbieter davon für Squash im konkreten Fall der beste ist, hängt von der Quote am Spieltag ab — die Tabelle zeigt nur das eine harte Kriterium, die Quote zeigt das andere.

Wer auf Squash wettet und welcher Anbieter dazu passt

Vier Profile, vier Anbieter — das ist die Frage, die der Vergleich am Ende beantworten muss. Wer Squash als Wettkunde spielt und in Österreich wohnt, sortiert sich in eines von vier Profilen, und zu jedem Profil passt ein anderer Anbieter aus der Liste.

Wer Squash nebenbei wettet und das Konto schon hat: tipp3 oder win2day. Wer bereits tipp3-Kunde ist, weil er in einer Trafik wettet, hat dort das dichteste Produkt — Squash ist verfügbar, der Wettschein läuft über dasselbe Konto, die Limits greifen einheitlich. Wer bereits win2day-Kunde ist, weil er Lotto und EuroMillions spielt, hat dort die Sportwette als Erweiterung — die Limits und Sperren sind auf die Gesamtnutzung des Kontos abgestimmt, was bei Gelegenheitsspielern der Komfortvorteil ist.

Wer Squash regelmäßig wettet und ein breites Marktangebot sucht: Admiral oder Merkur Bets. Beide haben ein stationäres Filialnetz — Admiral in der Novomatic-Tradition, Merkur Bets als Nachfolger von Cashpoint. Das Angebot an Squash-Märkten ist umfassender als bei kleinen Online-only-Anbietern, und die Livewette ist eher verfügbar als im Randsport-Bereich anderer Plattformen. Die Bewilligung liegt im jeweils zuständigen Bundesland.

Wer Squash beiläufig wettet und auf Bonusstrukturen Wert legt: Wildsino, Dragonia oder Hahaspin. Hier sind die Boni höher, aber die Marge im Squash-Programm ist wegen des schmalen Marktes tendenziell höher. Wer bei einem dieser Anbieter Squash wettet, sollte sich bewusst sein, dass die Schutzmechanismen nicht österreichisch sind — Limits und Sperren müssen selbst gesetzt werden.

Wer Squash im Mainstream wettet und auf Markenstabilität Wert legt: Betway. Hier ist die Marke der Hauptvorteil, nicht das Squash-Programm. Wer einen Anbieter mit langer Marktpräsenz und EU-Lizenz sucht, ist hier richtig; wer die österreichische Bewilligung als Mindeststandard ansieht, ist hier nicht richtig.

Was die Anbieter im Squash-Programm konkret anbieten

Was ein Buchmacher auf Squash quotiert, ist im konkreten Wettprogramm des Anbieters dokumentiert. Diese Seite nennt keine Quoten — sie sind in Echtzeit auf der jeweiligen Plattform verfügbar und ändern sich dynamisch. Was sich allgemein festhalten lässt, ist die typische Breite des Programms:

Was sich aus dieser Liste ergibt: Wer Squash intensiv wettet, vergleicht nicht nur die Quote, sondern auch die Markttiefe. Ein Anbieter, der nur Match-Sieger quotiert, ist für eine intensive Squash-Strategie weniger geeignet als einer, der auch Handicap-Linien und Satzwetten führt. Die kleinen, ausländischen Anbieter fallen bei dieser Frage eher hinten raus.

Welche Limits im Squash-Alltag tatsächlich greifen

Die Limits sind bei den österreichisch bewilligten Anbietern nach Anbieter gestaffelt. tipp3 setzt als Standard ein wöchentliches Einzahllimit bis 1.950 €, ein tägliches Einsatzlimit bis 10.000 € und ein wöchentliches Verlustlimit bis 5.000 €. win2day setzt für unter 26-Jährige 250 € pro Woche (Freitag bis Donnerstag), ab 26 Jahren 1.680 € pro Kalendermonat. Admiral, Starsportwetten, Vierklee und Merkur Bets publizieren ihre Standardlimits nicht in vergleichbarer Form; sie sind im Profil des Kunden hinterlegt und können dort angepasst werden.

Erhöhungen greifen bei tipp3 nach 72 Stunden; Herabsetzungen sofort. Das ist eine Selbstverpflichtung des Anbieters, keine Vorgabe des NÖ Wettgesetzes — wer das Limit erhöhen will, muss die Schutzfrist abwarten, wer es senken will, kann sofort senken.

Wetten ohne österreichische Bewilligung richten sich nach den Anbieter-eigenen Limits. Dort sind die Limits oft deutlich höher — keine 10.000-€-Grenze wie bei tipp3, sondern höhere oder gar keine Limits. Was dort im Schutz bleibt, ist die Selbstverpflichtung des Anbieters und das eigene Spielverhalten. Wer aus Österreich bei einem ausländischen Anbieter spielt, hat keine österreichische Stelle, an die er sich bei zu hohen Limits oder bei einer gescheiterten Selbstsperre wenden kann.

Welche Zahlungswege die Anbieter akzeptieren

Eine österreichische Sonderregelung für Zahlungswege im Sportwetten ist nicht etabliert — keine Pflicht zum eigenen Bankkonto, kein Verbot von Prepaid-Produkten, keine Sonderstellung von Kryptowährungen. Welche Methoden ein Anbieter akzeptiert, ist seine Entscheidung und steht in den AGB oder in der Zahlungs-Seite des Profils.

Zu den Zahlungs- und Einzahlungswegen: Wer bei tipp3 einzahlt, hat die üblichen Wege — Bankkonto, Bankomat, Banküberweisung, teilweise Kreditkarte. Bei win2day die üblichen Wege plus die Lotterien-typischen Optionen. Bei Admiral, Starsportwetten, Vierklee und Merkur Bets die üblichen Online-Wege. Bei den ausländischen Anbietern sind die Wege breiter — Kreditkarte, E-Wallet, Krypto —, aber nicht in jedem Fall für österreichische Spieler offen.

Wichtig ist: Wer bei einem ausländischen Anbieter einzahlt, sollte die Bedingungen für Auszahlungen prüfen — manche ausländischen Anbieter zahlen nur auf das Konto aus, von dem die Einzahlung kam, oder verlangen für Auszahlungen längere Bearbeitungszeiten.

Wie die Marge im Squash-Bereich wirklich aussieht

Die Marge auf Squash-Märkten ist im Allgemeinen höher als auf Fußball-1X2. Die Faustregel: 5 % bis 8 % auf den großen liquidierten Squash-Turnieren (PSA-World-Tour, Platinum-Events), 8 % bis 12 % auf den kleineren Turnieren und Challenger-Events. Bei Live-Märkten während eines laufenden Spiels kann die Marge auf 15 % oder höher steigen, wenn das Live-Angebot knapp ist und der Anbieter das Risiko aufschlägt.

Das hat zwei Konsequenzen. Erstens: Wer Squash wettet, lässt mehr Geld auf der Strecke als auf Fußball — die Marge ist der Preis für die kleinere Liquidität. Zweitens: Der Vergleich der Marge zwischen zwei Anbietern fällt schwer, weil der Datenpunkt „dieselbe Partie, gleicher Zeitpunkt, gleicher Markt“ praktisch nicht reproduzierbar ist. Wer die Marge vergleichen will, müsste für jedes Match in Echtzeit die Quoten beider Anbieter erfassen — was auf der Wettseite selbst passiert, nicht auf einer Vergleichsseite.

Was die Vergleichsseite leisten kann, ist die Einordnung: Squash-Märkte sind tendenziell hochmargig, weil das Wettvolumen kleiner ist und der Buchmacher das Risiko über die Quote absichert. Wer Squash nur selten wettet, zahlt diese Marge im Einzelfall kaum; wer Squash regelmäßig wettet, sollte sich der Marge bewusst sein und zwischen Anbietern diejenigen wählen, die auf den konkret anstehenden Turnieren die beste Quote stellen.

Was sich aus dem Vergleich für die Wahl ergibt

Aus der Tabelle und den Anbieter-Beschreibungen ergibt sich eine Sache klar: Eine österreichische Bewilligung ist die Voraussetzung dafür, dass österreichisches Spieler-Innenschutzrecht greift — wer im Inland mit Bewilligung spielt, hat Zugang zu einer Aufsicht. Wer im Inland ohne Bewilligung spielt, hat das nicht. Die Frage, ob das für den einzelnen Wettkunden wichtig ist, hängt davon ab, wie er die Sportwette nutzt — als gelegentliche Freizeitbeschäftigung oder als engagiertes Hobby mit hohem Einsatz.

Für die gelegentliche Squash-Wette, kombiniert mit anderen Sportarten, sind tipp3, win2day, Admiral und Merkur Bets die naheliegenden Anbieter. Wer ein größeres Sportangebot mit vielen Bonusstrukturen möchte und mit ausländischer Lizenz leben kann, findet das bei Wildsino, Dragonia, Hahaspin und Betway — ohne den österreichischen Schutz.

Häufige Fragen

Wie läuft eine Wette auf Squash ab, vom Einsatz bis zur Auszahlung?

Der Wettkunde wählt im Wettprogramm ein Squash-Match und eine Quote aus, gibt den Einsatz ein, schließt den Wettschein ab — online auf der Plattform oder an einer Annahmestelle — und wartet den Spielausgang ab. Endet die Wette mit einem Gewinn, wird der Auszahlungsbetrag (Einsatz mal Quote) auf das Wettkonto überwiesen, gegebenenfalls nach Abzug der Wettgebühr. Bei Verlust verfällt der Einsatz.

Wer erteilt in Österreich die Bewilligung für Sportwetten, und gilt sie bundesweit?

Die Bewilligung erteilt das jeweilige Bundesland über die zuständige Landesregierung — Niederösterreich nach dem NÖ Wettgesetz (LGBl. Nr. 58/2020), Oberösterreich nach dem Oö. Wettgesetz, Wien nach dem Wiener Wettengesetz (LGBl. Nr. 26/2016), Tirol nach dem Tiroler Buchmacher- und Totalisateurgesetz. Eine bundesweite Sportwetten-Lizenz und ein nationales Register gibt es nicht; die Bewilligung gilt im jeweiligen Land nach Maßgabe der landesrechtlichen Anknüpfung.

Wie wird der mögliche Gewinn aus Einsatz und Quote berechnet?

Brutto-Rendite = Einsatz mal Quote. Gewinn = Einsatz mal (Quote minus 1). Bei 10 € Einsatz und Quote 2,50 sind 25 € Brutto-Rendite, der Gewinn 15 €. Bei Kombiwetten multiplizieren sich die Einzel-Quoten zu einer Gesamtquote, der Gewinn wird entsprechend höher — bei gleichem Einsatz.

Was bedeutet die Marge, die in jeder Quote eines Buchmachers steckt?

Die Marge ist der Anteil, den der Buchmacher aus dem Markt einbehält. Sie ergibt sich, wenn man die Auszahlungsquote für einen Markt berechnet (1 geteilt durch die Summe der Kehrwerte aller Quoten) und das Ergebnis von 100 % abzieht. Bei Quoten von 1,90 / 1,90 auf einem Zwei-Wege-Markt sind das rund 5 % Marge, bei Quoten von 1,80 / 2,10 rund 7 %, bei Nischensportarten wie Squash oft mehr.

Seit wann beträgt die Wettgebühr 5 % des Einsatzes, und wer schuldet sie?

Die Wettgebühr beträgt seit dem 1. April 2025 5 % des Einsatzes (zuvor 2 %), geregelt in § 33 TP 17 Abs. 1 Z 1 GebG (BGBl. I Nr. 7/2025). Schuldner ist der Buchmacher bzw. der gewerbliche Vermittler — ob und wie er die Gebühr an die Wettkunden weitergibt, ist seine Entscheidung. tipp3 etwa trägt sie bei verlorenen Wetten selbst und zieht 5 % vom Gewinn ab, wenn die Wette gewonnen wird.

Gibt es in Österreich eine bundesweite Selbstsperre für Sportwetten, oder gilt sie nur je Anbieter?

Eine bundesweite Selbstsperre für Sportwetten gibt es in Österreich nicht. Die Sperren sind anbieter- und landesbezogen — tipp3 etwa bietet eine Selbstsperre von 1, 2 oder 3 Jahren, win2day eine Sperre auf Antrag. Das geplante Glücksspielreformgesetz 2026 würde ein Sperrregister für GSpG-Glücksspiele schaffen, deckt aber Sportwetten als Geschicklichkeitsspiel nicht ab. Wer eine Selbstsperre aus Österreich sucht, muss sie bei jedem Anbieter einzeln beantragen.

Inhalt erstellt vom Team «wettenvergleichat»