Wettanbieter mit Trustly: was in Österreich zählt
Ladevorgang...
Stand: November 5, 2026 · Geprüft gegen die Angaben der Buchmacher und die Wettgesetze der Bundesländer.
Eine Trustly-Einzahlung ist in Sekunden da, eine Auszahlung kommt auf dasselbe Bankkonto zurück, und dazwischen steht kein Kartenanbieter, der eine Sperre einlegt. Das ist die ganze Mechanik, die Buchmacher ihren Kunden verkaufen. In Österreich kommt ein zweiter Punkt obendrauf, der mit der Zahlungsmethode selbst nichts zu tun hat: Sportwetten werden hierzulande nicht nach dem Glücksspielgesetz bundesweit konzessioniert, sondern von den Bundesländern einzeln bewilligt. Trustly ist eine schwedische Aktiengesellschaft unter der Aufsicht der Finansinspektionen, die eine deutsche Niederlassung in Köln unterhält und 2018 für 700 Millionen Euro an Nordic Capital verkauft wurde. Eine Trustly-Bewilligung in Stockholm ist deshalb keine Wettanbieter-Bewilligung in Österreich. Wer hierzulande wettet, steht am Ende bei einem Anbieter, der eine Bewilligung der Niederösterreichischen, der Oberösterreichischen, der Tiroler oder einer anderen Landesregierung vorweisen kann – oder bei einem Anbieter ohne eine solche Bewilligung, und das ist eine andere Geschichte.
Diese Einordnung trägt den gesamten Vergleich. Sieben Anbieter stehen am Ende dieses Textes nebeneinander, sechs davon mit einer österreichischen Bewilligung nach dem jeweiligen Landeswettgesetz, einer ohne. Trustly nimmt in der Aufstellung eine eigentümliche Rolle ein: Viele der heimischen Wettanbieter listen die Zahlungsmethode gar nicht erst, weil Karte, EPS, PayPal und Paysafecard den heimischen Markt abdecken. Dort wo sie auftaucht, ist die Bedingung einfach – Einzahlung in Echtzeit, Auszahlung auf das Quellkonto, Mindestbetrag meist zehn oder zwanzig Euro. Wer sich also für Trustly entscheidet, entscheidet sich fast immer gegen einen Anbieter, der nur Karten und EPS nimmt, und der Wechsel ist mit Abgaben verbunden.
Dazu zählt seit dem 1. April 2025 die Wettgebühr: fünf Prozent auf jeden Wetteinsatz. tipp3 zieht sie bei gewonnenen Wetten vom Gewinn ab und schluckt sie bei verlorenen, andere Anbieter arbeiten sie in die Quoten ein. Diese fünf Prozent sind der Preis, den jeder Wettkunde in Österreich auf jede Wette zahlt, unabhängig davon, mit welcher Methode das Geld auf das Wettkonto kam. Wer das übersieht, wettet fünf Prozent teurer als er denkt.
Was Trustly beim Wettanbieter leistet – und was es nicht ist
Trustly Group AB sitzt in Stockholm, wurde 2008 gegründet, und steht seit März 2018 unter der Mehrheit von Nordic Capital. Die schwedische Finanzaufsicht Finansinspektionen hat das Unternehmen als Zahlungsinstitut zugelassen, die britische Financial Conduct Authority beaufsichtigt die Trustly UK Limited. Im September 2018 eröffnete Trustly ein Büro in Köln für den deutschen Markt. Das ist die ganze Regulierungsgeschichte des Zahlungsdienstes – und sie hat, mit Verlaub, nichts mit einer Wettanbieter-Bewilligung in Österreich zu tun.

„Pay by Bank“ funktioniert so: An der Kasse des Buchmachers wählt der Kunde Trustly, wählt seine Bank, identifiziert sich mit seiner eID oder in der Banking-App und bestätigt die Zahlung in einem Schritt der starken Kundenauthentifizierung. Das Geld läuft direkt vom Bankkonto auf das Wettkonto, der Buchmacher sieht die Transaktion, der Kunde sieht die Gutschrift. Das ist in der Regel in Sekunden erledigt – schneller als eine klassische Überweisung, langsamer als eine Kartenzahlung im Anschein, aber ohne Kartendaten und ohne E-Wallet-Drittanbieter. Trustly tritt hier als technischer Vermittler zwischen Bank und Buchmacher auf, nicht als Kontoinhaber.
Diese Mechanik hat drei praktische Folgen, die in Österreich besonders ins Gewicht fallen. Erstens funktioniert Trustly nur mit Banken, die den Standard unterstützen; längst nicht jede österreichische Bank ist dabei. Zweitens verlangen viele Wettanbieter für eine Trustly-Auszahlung, dass die ursprüngliche Einzahlung über denselben Weg und dasselbe Konto lief – eine Regel, die gegen Geldwäsche gerichtet ist und die jeder Wettkunde kennen sollte, bevor er sich für eine andere Methode entscheidet. Drittens ist Trustly in Österreich bei den meisten Anbietern, die das Land selbst bewilligt hat, gar nicht im Portfolio: tipp3 listet Kreditkarten, EPS, Google Pay, Apple Pay, PayPal, Paysafecard, EuroBons und die Bareinzahlung in der Trafik – Trustly nicht. Wer mit Trustly einzahlen will, ist bei einem Anbieter ohne österreichische Bewilligung oft besser bedient, und diese Trennung ist der erste Gegenstand des Vergleichs.
Bewilligung, Konzession und das, was in Österreich „Lizenz“ genannt wird
In Österreich ist Sportwetten kein Glücksspiel im Sinne des Glücksspielgesetzes. Der Verwaltungsgerichtshof hat das im Juli 2015 ausdrücklich festgestellt: Die klassische Sportwette ist ein Geschicklichkeitsspiel und fällt nicht unter das GSpG, sondern unter die Wettgesetze der Bundesländer. Eine bundesweite Lizenz, eine nationale Behörde, eine Liste lizenzierter Buchmacher und ein nationales Sperrregister – all das gibt es für Sportwetten in Österreich nicht. Was es gibt, sind neun Landesgesetze und neun Landesbehörden.

Das Niederösterreichische Wettgesetz ist im LGBl. Nr. 58/2020 vom 27. Mai 2020 nachzulesen. Die Niederösterreichische Landesregierung hat tipp3 mit Bescheid vom 10. Dezember 2020 unter der Aktenzahl IVW1-Wett-47/001-2020 bewilligt, Sportwetten über das Portal und die App zu vermitteln. Dieselbe Behörde hat mit demselben Tag die Sportwetten von win2day bewilligt; win2days Lotterien und Casino-Spiele laufen allerdings unter der bundesweiten GSpG-Konzession – ein anderes Regime, das mit der Sportwette nichts zu tun hat und in der Frage nach der Bewilligung sauber getrennt gehört. Die Oberösterreichische Landesregierung bewilligt nach dem Oö. Wettgesetz, die Tiroler nach ihrem eigenen Landesgesetz, die Wiener nach dem Wr. Wettengesetz. Jedes Land seine Behörde. Anderes Land, andere Bewilligung, andere Aktenzahl.
Merksatz: Wer in Österreich „Konzession“ sagt, meint Lotterien und Casinos nach dem GSpG. Wer „Bewilligung“ sagt, meint Sportwetten nach dem Wettgesetz eines Bundeslandes. „Lizenz“ ist im österreichischen Recht keine eigene Kategorie; der gebräuchliche Begriff im Markt ist die Bewilligung. Der Buchmacher, der Trustly anbietet, hat Trustly bewilligt bekommen – vom schwedischen Zahlungsinstitutregister. Der Buchmacher selbst braucht, um in Österreich Sportwetten anzubieten, eine Bewilligung einer Landesregierung. Zwei Welten, die im Marketing gerne zusammengeworfen werden.
Was in Österreich wirklich geschützt ist – und was nicht
Spielerschutz in Österreich ist Ländersache. Das Mindestalter liegt bei 18 Jahren, das schreiben alle Landesgesetze einheitlich; die Wiener und die Oberösterreichische Regelung werden in den Betreiberbestimmungen der heimischen Wettanbieter zitiert, und jeder seriöse Anbieter verlangt bei der ersten Auszahlung einen amtlichen Lichtbildausweis. Eine Selbstsperre gibt es in jedem Bundesland, aber pro Anbieter und pro Land – eine Sperre bei tipp3 sperrt nicht bei Admiral, und eine Wiener Sperre sperrt nicht in Niederösterreich. tipp3 bietet eine Spielpause von einem, drei oder sechs Monaten, in der das Guthaben im Konto bleibt; eine Selbstsperre über ein, zwei oder drei Jahre überweist das Guthaben auf das verknüpfte Bankkonto, und beide Sperren sind nach dem Start nicht mehr aufhebbar.
Ein bundesweites Einzahlungslimit für Sportwetten existiert nicht. Das hat der Gesetzgeber noch nicht eingeführt, obwohl es dazu politische Vorstösse aus der Steiermark und aus Niederösterreich im Jahr 2025 gibt – eingebracht, nicht beschlossen. Die Anbieter setzen ihre eigenen Limits: win2day beschränkt die Wettkundin unter 26 Jahren auf 250 € pro Woche (Freitag bis Donnerstag), ab 26 Jahren auf 1.680 € pro Kalendermonat, Gewinne zählen nicht zum Limit. tipp3 lässt ein wöchentliches Einzahllimit bis 1.950 € setzen, ein tägliches Einsatzlimit bis 10.000 €, ein wöchentliches Verlustlimit bis 5.000 € – alles auf Antrag der Wettkundin. Diese Limits sind freiwillig; wer das nicht im Profil einstellt, hat nur die operativen Limits, die der Anbieter selbst setzt.
Die Glücksspielreform 2026, die am 14. Oktober 2026 noch immer als Gesetzesentwurf vorliegt, baut ein Sperrregister und ein Limitregister auf – beide für Glücksspiele nach dem GSpG. Sportwetten sind in beiden Registern ausdrücklich nicht erfasst. Wer also heute in Österreich spielsüchtig ist und sich sperren lassen will, muss dies bei jedem einzelnen Anbieter tun, bei dem er ein Konto hat. Das ist umständlich, aber es ist der Stand des Rechts. Hilfe für Spielerinnen und Spieler bietet die Bundesstelle playponsible.at.
Boni, Freiwetten und das, was sie wirklich kosten
Boni der Wettanbieter sind in Österreich nicht gesetzlich reguliert. Keine Aufsichtsbehörde schreibt vor, wie hoch ein Bonus sein darf, wie oft er umgesetzt werden muss, welche Mindestquote ein qualifizierender Tipp haben muss. Was die Anbieter selbst schreiben, gilt – und die Unterschiede sind erheblich. Ein klassischer Einzahlungsbonus verdoppelt die erste Einzahlung bis zu einem Höchstbetrag, der zwischen 100 € und 600 € liegt; der Markt der Anbieter ohne österreichische Bewilligung ist da weiter als der der heimischen.
Der Sport-Willkommensbonus von Powbet liegt bei 100 Prozent auf die erste Einzahlung bis 100 €, die Mindesteinzahlung liegt bei 20 €; für Spielerinnen aus Österreich, Deutschland, Finnland, Norwegen und der Schweiz ist der Höchstbonus mit 200 € angegeben – schon innerhalb derselben Marke geht die Spanne auseinander, je nach Wohnsitz. Dragonia bietet im Sportbereich dieselbe Mechanik: 100 Prozent bis 100 €, Mindesteinzahlung 20 €, Höchstbonus für Österreich bei 200 €. Thunderpick wirbt auf der Startseite mit 100 Prozent bis 600 € und empfiehlt Kryptowährungen für schnelle Zahlungen, andere Methoden stehen ebenfalls zur Verfügung. Das liest sich nach großzügigen Konditionen, ist aber eine Momentaufnahme der Startseite – die genauen Umsatzbedingungen, die Mindestquoten und die Fristen stehen in den AGB.
Die Frage, die sich jeder Wettkunde stellen muss, ist nicht „Wie viel Bonus bekomme ich?“, sondern „Was kostet es, ihn freizuspielen?“. Ein 100-€-Bonus mit fünfmaligem Umsatz bei Mindestquote 1,80 verlangt 500 € Wetteinsatz – auf 500 € Einsatz schlägt die Wettgebühr von fünf Prozent mit 25 € zu Buche, und die Buchmachermarge der Märkte, auf denen umgesetzt wird, ist je nach Sport und Markt 2 bis 5 Prozent. Ein „100 %-Bonus“ ist also nach Wettgebühr und nach Marge spürbar weniger als 100 € wert, und wer auf den Bonus hin einzahlt, ohne die Umsatzbedingungen zu lesen, zahlt am Ende drauf. Dazu kommt: Viele Anbieter schließen bestimmte Zahlungsmethoden vom Bonus aus. Eine Trustly-Einzahlung zählt meistens, eine Skrill- oder Neteller-Einzahlung oft nicht. Welche Methode zählt und welche nicht, steht in den Aktionsbedingungen – nicht auf der Startseite.
Freiwetten – Gratiswette, FreeBet – funktionieren nach einer anderen Mechanik. Der Einsatz wird in der Regel nicht zurückgezahlt, nur der Nettogewinn. Wer eine 10-€-Freiwette auf Quote 3,00 setzt, gewinnt 20 € netto, nicht 30 €; das macht eine Freiwette über mehrere Quoten unterschiedlich wertvoll, und der Buchmacher, der viele Freiwetten mit niedrigen Quoten bewirbt, ist selten derjenige, der das meiste aus dem Angebot herausholt. Wer auf den Werbeaussagen des Anbieters bleibt, lässt das leichteste Geld liegen.
Trustly im Zahlungsverkehr – Einzahlung, Auszahlung, Rückbuchung
Die Trustly-Einzahlung läuft in Echtzeit. Das Geld geht vom Bankkonto ab, der Buchmacher sieht die Gutschrift, der Wettkunde kann innerhalb von Sekunden seinen Tipp abgeben – schneller als eine EPS-Überweisung, gleich schnell wie eine Kartenzahlung im Anschein, langsamer als die Wallet-Zahlung im Anschein, dafür ohne Drittkonto. Trustly tritt als technischer Vermittler zwischen Bank und Buchmacher auf, der Buchmacher sieht eine Bank-zu-Buchmacher-Transaktion, der Kunde sieht seine Kontobewegung. Mindestbeträge bewegen sich meistens zwischen 10 € und 20 €, Höchstbeträge sind in der Regel hoch genug, dass die Wettgebühr auf 5 Prozent die relevante Größe ist, nicht das Limit.
Die Trustly-Auszahlung ist die andere Seite der Medaille, und hier wird die Bedingung relevant, die viele Wettkundinnen übersehen: Auszahlungen gehen in der Regel nur auf das Konto, von dem eingezahlt wurde, und nur auf ein Konto, das auf den Namen der Wettkundin läuft. Das ist keine Trustly-Eigenheit, sondern eine geldwäscherechtliche Grundregel, die alle Buchmacher in der EEA anwenden. Wer mit Karte einzahlt und über Trustly auszahlen will, hat in vielen Fällen Pech: Der Buchmacher verlangt, dass Auszahlung auf dem Einzahlungsweg zurückläuft. Bei tipp3 gilt die Regel noch strenger: Auszahlungen gehen nur auf Konten im EWR, eine IBAN kann nur in einem tipp3-Account hinterlegt sein, und Bankauszahlungen werden werktags von Montag bis Freitag angewiesen und brauchen ein bis zwei Bankwerktage länger.
Wer mit Trustly auszahlt, hat also in der Regel die schnellste Variante – solange er das Geld nicht braucht, bevor die Umsatzbedingungen eines Bonus erfüllt sind. Eingezahltes Guthaben muss bei tipp3 einmal vollständig für Sportwetten eingesetzt werden, bevor es ausgezahlt werden kann – eine Anti-Geldwäsche-Regel, die nichts mit Trustly zu tun hat, aber für die Reihenfolge entscheidend ist. Wer den Bonus mitnimmt, muss zuerst die Umsatzanforderung erfüllen, dann kann er auszahlen – und die Trustly-Auszahlung läuft dann auf das Quellkonto, von dem die Einzahlung kam. Wer eine Auszahlung beantragt, solange der Bonus noch offen ist, bekommt sie bei den meisten Anbietern nicht oder nur unter Verlust des Bonus. Die genauen Fristen stehen in den Aktionsbedingungen; was nicht dasteht, sollte man nicht voraussetzen.
Gebühren fallen auf Trustly-Transaktionen für den Wettkunden in der Regel keine an – der Buchmacher trägt die Kosten, der Kunde zahlt nichts. Was an Kosten bleibt, ist die Wettgebühr auf den Wetteinsatz (5 Prozent) und die Buchmachermarge im Markt. Beides ist unabhängig von der Zahlungsmethode. Wer mit 100 € einzahlt, hat 100 € Wetteinsatz zur Verfügung – die Wettgebühr schlägt erst auf den Tipp, nicht auf die Einzahlung.
Wettgebühr, Buchmachermarge und das, was eine Quote wirklich bedeutet
Seit dem 1. April 2025 unterliegen in Österreich alle Einsätze auf Sportwetten einer Wettgebühr von 5 Prozent. Das steht in § 33 TP 17 Abs. 1 Z 1 des Gebührengesetzes, geändert durch BGBl. I Nr. 7/2025; vorher waren es 2 Prozent. Die Gebühr ist auf den Wetteinsatz zu entrichten, also auf den Stake, nicht auf den Gewinn. Die Gebühr schuldet, wer die Wette gewerblich abschliesst oder vermittelt – der Buchmacher, nicht der Wettkunde. Wie der Buchmacher die Gebühr an die Wettkundin weitergibt, ist seine Entscheidung, und genau da unterscheiden sich die Modelle.
tipp3 hat sich für ein transparentes Modell entschieden: Bei verlorenen Wetten trägt tipp3 die Gebühr selbst, bei gewonnenen Wetten werden 5 Prozent des Gewinns abgezogen. Das ist messbar – wer 100 € auf Quote 2,00 setzt, gewinnt 100 € brutto, sieht 95 € auf seinem Konto, weil tipp3 die 5 Prozent Gebühr vom Gewinn abzieht. Andere Anbieter arbeiten die 5 Prozent in die Quoten ein, was für den Wettkunden unsichtbar bleibt: Die Quote 2,00 mit eingerechneter Gebühr ist effektiv Quote 1,89 ohne Gebühr. Das ist nicht falsch, aber es ist undurchsichtig, und der Wettkunde, der nur die Quote vergleicht, vergleicht am Ende nicht die Quote.
Die Buchmachermarge ist das, was die Quote von der „fairen“ Quote unterscheidet. Eine faire Quote spiegelt die Wahrscheinlichkeit wider, eine Buchmacherquote enthält zusätzlich einen Aufschlag, der zwischen 2 Prozent bei einem engen Favoritenmarkt und 8 Prozent bei einem exotischen Markt liegt. tipp3-Arbitis-Rechner zeigen die Marge im Markt – wer den Auszahlungsschlüssel einer 1X2-Wette vor dem Tipp prüft, sieht, wieviel der Buchmacher pro 100 € Einsatz behält. Wer ohne diese Prüfung wettet, lässt sich auf Quoten ein, die für ihn schlechter sind als sie aussehen.
In der Konsequenz zahlt der Wettkunde in Österreich auf jeden Tipp zwei Stücke: die 5 Prozent Wettgebühr und die Marge des Buchmachers. Bei einer typischen 1X2-Wette mit 5 Prozent Marge sind das zusammen etwa 10 Prozent Verlust auf den Einsatz, bevor irgendein Glücksfaktor ins Spiel kommt. Wer das weiss, setzt nur auf Märkte, deren Marge er kennt, und vergleicht die Quoten, die nach Wettgebühr übrig bleiben.
Livewetten, Limits und was die Bundesländer unterscheidet
Livewetten sind in Österreich nach Bundesland unterschiedlich geregelt. Das Wiener Wettengesetz erlaubt Livewetten nur auf Teilergebnisse oder das Endergebnis, das Oberösterreichische Wettgesetz nur auf numerische Zwischenstände, das Endergebnis oder „wer als nächstes trifft“. Das Niederösterreichische Wettgesetz ist hier nicht abschliessend dokumentiert; wer in Niederösterreich Livewetten anbietet, bewegt sich innerhalb der Grauzone der eigenen Bewilligung. Was die Anbieter tatsächlich an Livewetten anbieten, ist ihre eigene Entscheidung – die Bewilligung deckt die Livewette, soweit das Land sie erlaubt.
Die Höchstbeträge pro Wette unterscheiden sich ebenfalls: In Oberösterreich und Niederösterreich liegt der maximale Einsatz pro Wette bei 500 €, in Wien an terminalbasierten Annahmestellen ohne Schalter bei 50 €. Für Online-Wetten in anderen Bundesländern ist die Lage nicht abschliessend dokumentiert – der Wettkunde findet die operative Höchstgrenze in seinem Wettkonto. Diese Limits sind nicht Trustly-bezogen, sondern betreffen den Tipp selbst.
Was die Sonne betrachtet, ist die Frage, ob ein Anbieter ohne österreichische Bewilligung in Österreich überhaupt Livewetten anbieten darf. Die Antwort ist nicht pauschal: Die Rechtslage ist umstritten, einzelne Gerichte haben die Frage nach dem Standort des Servers, an dem die Wette vermittelt wird, entschieden (der VwGH zum 9. April 2026 hat den Serverstandort als Anker für Oberösterreich bestätigt). Wer bei einem Anbieter ohne österreichische Bewilligung wettet, wettet nicht zwingend illegal – aber er wettet ausserhalb des österreichischen Bewilligungssystems, und die österreichischen Behörden haben bei einer Streitigkeit keinen Anker, an den sie sich wenden können.
Was „ohne österreichische Bewilligung“ konkret bedeutet
Ein Wettanbieter ohne österreichische Bewilligung hat keine Bewilligung einer der neun Landesregierungen. Er hat möglicherweise eine maltesische MGA-Lizenz, eine gibraltarische oder eine curaçaoische Lizenz – alles keine österreichischen Lizenzen. In Österreich gibt es keine zentrale Stelle, die ausländische Buchmacher prüft; die Behörden prüfen nur, ob der Anbieter eine Bewilligung des betreffenden Bundeslandes hat. Wer eine maltesische Lizenz vorzeigt, zeigt dem österreichischen Finanzamt keine Bewilligung, sondern einen Status in einem anderen Rechtsraum.
Die Konsequenzen liegen auf zwei Ebenen. Erstens: Wer bei einem solchen Anbieter wettet, kann sich bei einer Streitigkeit nicht an die österreichische Behörde wenden. Die maltesische MGA ist zuständig, nicht das Amt der Niederösterreichischen Landesregierung. Der Wettkunde ist in dieser Beziehung Ausländer im eigenen Land – und das ist nicht per se schlecht, aber es ist eine andere Schutzebene als die heimische. Zweitens: Die österreichischen Limits – Einsatz pro Wette, Selbstsperre pro Anbieter, Mindestalter 18 – gelten gegenüber dem ausländischen Anbieter nur, wenn der Anbieter sie selbst in seine AGB geschrieben hat. Die österreichische Seite hat hier kein direktes Durchgriffsrecht.
Wer also Trustly nutzen will, weil der Anbieter es anbietet, und gleichzeitig in Österreich wohnt, hat eine Wahl zwischen drei Welten. Welt eins: Ein Anbieter mit österreichischer Bewilligung, der Trustly anbietet – das sind wenige, und das sind die sichersten in Bezug auf die österreichische Behörde. Welt zwei: Ein Anbieter mit österreichischer Bewilligung, der Trustly nicht anbietet – die meisten der heimischen, mit Karte, PayPal, Paysaf, EPS und Apple Pay. Welt drei: Ein Anbieter ohne österreichische Bewilligung, der Trustly anbietet – eine kleine Auswahl, oft mit grösserem Quotenangebot und mehr Livewetten, aber ausserhalb des österreichischen Bewilligungssystems. Die folgende Aufstellung hilft bei der Wahl.
Sieben Anbieter im direkten Vergleich
Die folgende Tabelle ordnet die Anbieter nach ihrer Bewilligungslage in Österreich. Die Spalten tragen nur, was die Anbieter selbst veröffentlichen oder was die Wettgesetze der Länder vorgeben. Was fehlt, fehlt – wer sie ergänzen will, liest die AGB.
| Anbieter | Bewilligung in Österreich | Betreiber / berichtete Lizenz |
|---|---|---|
| tipp3 | Bewilligung der NÖ Landesregierung (NÖ Wettgesetz, Bescheid vom 10.12.2020, IVW1-Wett-47/001-2020) | Österreichische Sportwetten Gesellschaft m.b.H., Wien |
| win2day | Bewilligung der NÖ Landesregierung (Sportwetten; Lotterien/Casino laufen unter der bundesweiten GSpG-Konzession) | Österreichische Lotterien Gesellschaft mbH |
| Merkur Bets | Bewilligung einer Landesregierung (Land und Bescheid nicht vom Anbieter veröffentlicht) | nicht vom Anbieter genannt |
| Admiral | Bewilligung der OÖ Landesregierung nach dem Oö. Wettgesetz | ADMIRAL Sportwetten GmbH, Gumpoldskirchen |
| Vierklee | Bewilligung der Tiroler Landesregierung (Zl. IIa.10.065/144-0) | Vierklee Wettbüro GmbH |
| Starsportwetten | Bewilligung (Bescheid vom 8. März 2022; Land und Bescheidnummer vom Anbieter nicht genannt) | Starbet24 GmbH |
| LeoVegas | ohne österreichische Bewilligung | MGA (Malta) – keine österreichische Lizenz |
Diese Aufstellung ist die Landkarte des österreichischen Markts. Wer in der Tabelle fehlt, ist entweder nicht im Wettanbietervergleich enthalten oder hat keine Bewilligung, die er selbst angibt. Wer in der Tabelle auftaucht, hat den Bewilligungsstand, den er selbst veröffentlicht – und was er nicht selbst veröffentlicht, soll hier auch nicht behauptet werden.
tipp3
tipp3 ist der Anbieter mit der klarsten Bewilligungsgeschichte in dieser Aufstellung. Die Österreichische Sportwetten Gesellschaft m.b.H. mit Sitz in Wien betreibt das Portal und die App, die Bewilligung der Niederösterreichischen Landesregierung ist im Impressum mit Bescheid und Aktenzahl nachzulesen. Der Anbieter nimmt seit Jahrzehnten Wetten in Trafiken und Annahmestellen entgegen, das Online-Angebot trägt dieselbe Bewilligung.
Zahlungsmethoden sind Kreditkarte (Mastercard, Visa, Diners Club), EPS-Überweisung, Google Pay, Apple Pay, PayPal, Paysafecard, EuroBons und die Bareinzahlung bei tipp3-Partnern. Trustly fehlt. Wer mit Trustly einzahlen will, ist hier falsch; wer mit Karte oder EPS einzahlt, ist hier richtig. Auszahlungen gehen auf Bankkonten im EWR, montags bis freitags, ein bis zwei Bankwerktage nach Anweisung. Die Identität wird vor der ersten Auszahlung verifiziert – per ID Austria Vollversion, Bank Ident, Foto Ident mit Chip oder Video Ident. Bei der Registrierung werden keine Bankdaten abgefragt.
Die Wettgebühr von 5 Prozent trägt tipp3 bei verlorenen Wetten selbst und zieht sie bei gewonnenen vom Gewinn ab. Wer 100 € auf Quote 2,00 setzt, sieht 95 Euro auf seinem Konto. Das ist die transparenteste Form der Gebühr unter den heimischen Anbietern. Limits sind auf Antrag einstellbar – wöchentliches Einzahllimit bis 1.950 €, tägliches Einsatzlimit bis 10.000 €, wöchentliches Verlustlimit bis 5.000 €. Die Selbstsperre läuft über ein, zwei oder drei Jahre und überweist das Restguthaben aufs Bankkonto.
Spielerschutz ist ausgebaut. tipp3 bietet Spielpause (1, 3 oder 6 Monate, Guthaben bleibt) und Selbstsperre (1, 2 oder 3 Jahre, Guthaben wird ausgezahlt), beide nach dem Start nicht mehr aufhebbar. Bargeldeinzahlungen und Bargeldauszahlungen bei tipp3-Partnern sind auf 1.000 € pro Woche begrenzt, Gewinne über 80.000 € werden per Formular aufs Bankkonto überwiesen, Gewinne können bis zu 180 Tage nach Feststellung eingelöst werden.
Wertung: tipp3 ist der Anbieter für Wettkunden, die den österreichischen Bewilligungsanker suchen und mit Karte, EPS oder PayPal zahlen. Trustly fehlt; wer Trustly will, schaut weiter. Für alle anderen ist tipp3 die erste Adresse in Österreich – klar bewiligt, transparent in der Wettgebühr, gut im Spielerschutz.
win2day
win2day ist der zweite Anbieter mit derselben niederösterreichischen Bewilligung wie tipp3. Die Österreichische Lotterien Gesellschaft mbH betreibt die Plattform, die Sportwetten tragen die Bewilligung der NÖ Landesregierung und unterliegen nicht dem Glücksspielgesetz und nicht der Aufsicht des BMF. Wichtig: Die Lotterien und Casino-Spiele von win2day laufen unter der bundesweiten GSpG-Konzession – das ist ein anderes Regime, und es gehört sauber von der Sportwette getrennt.
Die Limits sind klar dokumentiert: Unter 26 Jahren maximal 250 € pro Woche (Freitag bis Donnerstag), ab 26 Jahren maximal 1.680 € pro Kalendermonat. Gewinne zählen nicht zum Limit. Das sind die strengsten Limits der hier aufgeführten Anbieter – nicht weil der Anbieter härter ist, sondern weil das Limit zur Geschäftspolitik gehört. Wer mehr setzen will, beantragt eine individuelle Erhöhung. Mindestalter 18, Wohnsitz in Österreich, Identitätsprüfung vor der ersten Auszahlung, Bankverbindung (Konto im EWR) bei der ersten Auszahlung.
Zahlungsmethoden sind auf der Plattform beschrieben; Trustly ist nicht in der Liste der Anbieter enthalten, die win2day prominent bewirbt. Wer Trustly will, schaut weiter. Die Auszahlung läuft auf das angegebene Bankkonto, Verifikation ist Pflicht vor der ersten Auszahlung.
Wertung: win2day ist der Anbieter für Wettkundinnen, die strenge Limits schätzen und die niederösterreichische Bewilligung teilen. Wer mit Karte oder EPS einzahlt und in den strengen Limits kein Problem sieht, ist hier richtig. Trustly ist hier ein Nebenthema.
Merkur Bets
Merkur Bets wirbt in seinem App-Eintrag mit Zahlungsmethoden wie PayPal, Paysafecard, Visa und Mastercard – Trustly ist nicht aufgeführt. Der Anbieter hat eine österreichische Bewilligung einer Landesregierung, das Land und den Bescheid veröffentlicht der Anbieter selbst nicht. Wer in Österreich wettet, weiss also, dass die Bewilligung existiert; er weiss nur nicht, von welchem Land sie erteilt wurde.
Der Support läuft per In-App-Chat. Die Plattform selbst ist auf Sportwetten fokussiert, das Spielangebot umfasst die gängigen Sportarten und Livewetten. Trustly fehlt – wer Trustly will, schaut weiter. Für Wettkunden, die mit Karte oder PayPal auskommen und einen bewiligten Anbieter mit guter App suchen, ist Merkur Bets eine brauchbare Adresse.
Wertung: Merkur Bets ist ein Anbieter mit österreichischer Bewilligung, dessen Land und Bescheid nicht öffentlich gemacht werden. Das ist kein Misstrauensgrund – die Bewilligung existiert –, aber es ist ein Unterschied zu tipp3, win2day und Vierklee, die ihre Bewilligung im Impressum stehen haben. Wer das wissen will, schreibt den Anbieter an.
Admiral
Admiral Sportwetten gehört zur ADMIRAL Sportwetten GmbH mit Sitz in Gumpoldskirchen. Das Unternehmen war Teil der Novomatic-Gruppe und wurde von Walter Grubmüller gegründet, an der Wiener Börse notierte es zwischen 2001 und 2006. Die Bewilligung der Oberösterreichischen Landesregierung nach dem Oö. Wettgesetz ist die Grundlage des Angebots.
Zahlungsmethoden sind auf der Plattform beschrieben. Trustly ist in den Vordergrundbewerbungen von Admiral nicht durchgängig zu finden; die typischen Methoden sind Karte, Banküberweisung, PayPal und Paysafecard. Wer Trustly als Hauptmethode will, prüft das im Account direkt. Für Wettkunden, die die oberösterreichische Bewilligung schätzen und mit Karte oder PayPal auskommen, ist Admiral eine etablierte Adresse.
Wertung: Admiral ist der Anbieter für Wettkunden, die einen grossen, etablierten österreichischen Buchmacher mit klarer Bewilligung suchen. Trustly ist hier eher Nebensache; wer Trustly will, prüft es im Konto.
Vierklee
Vierklee Wettbüro GmbH betreibt das Online-Angebot von Vierklee und nennt die Bewilligung der Tiroler Landesregierung mit der Aktenzahl Zl. IIa.10.065/144-0. Die Plattform listet EPS, Klarna und Kreditkarten als Einzahlungsvarianten – „nur einige“ der verfügbaren Varianten, wie der Anbieter selbst schreibt. Trustly ist in der Liste nicht enthalten.
Auszahlungen laufen auf das Bankkonto nach Anforderung. Der Anbieter nennt keine Trustly-Auszahlung; wer Trustly will, schaut weiter. Für Wettkunden, die die Tiroler Bewilligung schätzen und mit EPS, Klarna oder Kreditkarte auskommen, ist Vierklee eine Adresse.
Wertung: Vierklee ist der Anbieter für Wettkunden, die einen kleineren, regional verwurzelten Buchmacher mit klarer Tiroler Bewilligung suchen. Trustly ist hier nicht der Hauptanker.
Starsportwetten
Starsportwetten wird von der Starbet24 GmbH betrieben. Der Google-Play-Eintrag der App verweist auf einen Bescheid vom 8. März 2022, mit dem der Starbet24 GmbH die behördliche Bewilligung zur Durchführung von Sportwetten im Internet und in stationären Spielstätten erteilt wurde – „behördlich bewilligter Sportwettenanbieter“, wie der Eintrag sich ausdrückt. Das Land und die Bescheidnummer nennt der Anbieter im Eintrag nicht.
Zahlungsmethoden sind auf der Plattform beschrieben; Trustly ist in den Vordergrundbewerbungen nicht zu finden. Für Wettkunden, die einen bewiligten Anbieter mit App suchen und auf Trustly verzichten können, ist Starsportwetten eine Adresse. Wer das Land der Bewilligung wissen will, schreibt den Anbieter an.
Wertung: Starsportwetten ist der Anbieter für Wettkundinnen, die einen bewiligten Anbieter mit App suchen und keinen Wert auf Trustly legen.
LeoVegas
LeoVegas ist der einzige Anbieter in dieser Aufstellung ohne österreichische Bewilligung. Die Marke läuft unter einer maltesischen MGA-Lizenz – die ist in der EU anerkannt, ist aber keine österreichische Lizenz. Die LeoVegas-App listet PayPal, Paysafecard, Sofort/Klarna, Trustly, Skrill, Visa und Mastercard als Zahlungsarten. Trustly ist hier also ausdrücklich dabei – was LeoVegas für Trustly-Wettkunden zur ersten Adresse in dieser Aufstellung macht, mit der Auflage, dass die Bewilligung in Malta liegt, nicht in Österreich.
Die Schutzmechanismen sind andere als bei den heimischen Anbietern. Ein- und Verlustlimits sind auf der Plattform einstellbar, der Support läuft per Live-Chat oder E-Mail. Die österreichischen Selbstsperren greifen hier nicht – eine Sperre bei LeoVegas sperrt nicht bei tipp3, und umgekehrt. Wer sich bei LeoVegas sperrt, hat dort kein Konto mehr, aber bei anderen Anbietern weiter Zugang. Die österreichischen Limits – 500 € pro Wette in Oberösterreich und Niederösterreich – sind keine LeoVegas-Limits, sondern Limits der Landesbewilligung, die hier nicht greift.
Wertung: LeoVegas ist der Anbieter für Wettkunden, die Trustly als Hauptzahlungsmethode wollen und mit einer maltesischen Lizenz statt einer österreichischen Bewilligung leben können. Wer auf Trustly nicht verzichten will, ist hier richtig – mit dem Wissen, dass die österreichische Behörde bei einer Streitigkeit nicht zuständig ist.
Häufige Fragen zu Wettanbietern mit Trustly in Österreich
Wie schnell wird eine Einzahlung per Trustly beim Wettanbieter gutgeschrieben?
Die Trustly-Einzahlung läuft in Echtzeit: Das Geld geht vom Bankkonto ab, der Buchmacher sieht die Gutschrift, der Wettkunde kann seinen Tipp abgeben. In der Praxis dauert es Sekunden, gelegentlich wenige Minuten, wenn die Bank die starke Kundenauthentifizierung verzögert.
Warum ist eine Trustly-Auszahlung oft nur möglich, wenn zuvor mit Trustly eingezahlt wurde?
Die Buchmacher wenden eine geldwäscherechtliche Grundregel an: Auszahlungen gehen auf demselben Weg zurück, auf dem eingezahlt wurde, und auf ein Konto, das auf den Namen der Wettkundin läuft. Das ist keine Trustly-Eigenheit, sondern eine Regel aller seriösen Anbieter im EWR.
Muss das Bankkonto bei Trustly auf den Namen des Wettkunden lauten?
Ja. Trustly überträgt die Kontoinhaberschaft aus der Bankauthentifizierung, der Buchmacher gleicht sie mit den Registrierungsdaten ab. Ein Konto auf den Namen Dritter wird in der Regel abgelehnt – das ist die Anti-Geldwäsche-Regel, die jeder Anbieter anwendet.
Welche Mindesteinzahlung gilt bei Wettanbietern für Trustly?
Die meisten Anbieter setzen die Mindesteinzahlung für Trustly zwischen 10 € und 20 €. Der genaue Betrag steht im Einzahlungsmenü des Buchmachers, nicht auf der Startseite – wer ihn nicht findet, öffnet die Kasse.
Wird Guthaben ausgezahlt, solange Bonus-Umsatzanforderungen noch offen sind?
In der Regel nicht. Die meisten Anbieter sperren die Auszahlung, solange ein Bonus aktiv ist, und ziehen den Bonus und die mit ihm erzielten Gewinne zurück, wenn die Umsatzanforderung nicht erfüllt ist. Das gilt unabhängig von der Zahlungsmethode.
Bedeutet die Zulassung des Zahlungsdienstes im Ausland, dass ein Wettanbieter in Österreich bewilligt ist?
Nein. Trustly ist ein schwedisches Zahlungsinstitut unter der Finansinspektionen – diese Zulassung erlaubt dem Buchmacher, Trustly technisch einzubinden, sagt aber nichts über die Wettanbieter-Bewilligung in Österreich aus. Die muss eine der neun Landesregierungen erteilen.
Zahlungen – wettenvergleichat
Inhalt erstellt vom Team «wettenvergleichat»
